Fesselnd und philosophisch zugleich
Die Autorin schildert in ihrem Roman, wie eine Begegnung das Leben mehrerer Menschen in einer Art Kettenreaktion verändern kann.
Im Vordergrund stehen zunächst Elvira und Jobst, ein Ehepaar mittleren Alters. Sie sind unterwegs und nehmen an einer Raststätte ein jüngeres Pärchen ein Stück mit. Im Laufe des Romans lernen wir weitere Personen kennen, die alle einen Bezug zu der Kleinstadt haben, in der auch Elvira und Jobst leben.
Die Kapitelüberschriften sind mit den Namen der handelnden Personen versehen. Dadurch wirkt der Roman wie ein Film, der durch Szenenwechsel die Kameraführung von einer Person auf die andere lenkt. Das macht neugierig auf das Fortsetzungskapitel der jeweiligen Person.
In dem Roman geht es auch um unterschiedliche Lebensentwürfe in verschiedenen Generationen. Generationsübergreifende Themen sind z.B. das Thema des (bisher verschwiegenen) Missbrauchs in einer Familie oder das (ebenfalls bisher verschwiegene) jahrelange Fremdgehen in einer Ehe.
Die Dialoge und Gedanken der Personen sind stellenweise tiefgründig und zeugen von einer bewussten Analyse menschlicher Verhaltensweisen in einem Familiengefüge. Es geht um Tabus, Lügen, Wahrheit(en) und um den Umgang mit der Vergangenheit.
Besonders fesselnd ist, dass alle Personen im Verlauf des Romans wachsen, indem sie sich mit ihrer aktuellen Situation, ihrer Vergangenheit und ihren Sehnsüchten und Träumen auseinandersetzen. Diese Selbstfindungsprozesse als Leser*in zu begleiten ist spannend und bereichernd.
Im Vordergrund stehen zunächst Elvira und Jobst, ein Ehepaar mittleren Alters. Sie sind unterwegs und nehmen an einer Raststätte ein jüngeres Pärchen ein Stück mit. Im Laufe des Romans lernen wir weitere Personen kennen, die alle einen Bezug zu der Kleinstadt haben, in der auch Elvira und Jobst leben.
Die Kapitelüberschriften sind mit den Namen der handelnden Personen versehen. Dadurch wirkt der Roman wie ein Film, der durch Szenenwechsel die Kameraführung von einer Person auf die andere lenkt. Das macht neugierig auf das Fortsetzungskapitel der jeweiligen Person.
In dem Roman geht es auch um unterschiedliche Lebensentwürfe in verschiedenen Generationen. Generationsübergreifende Themen sind z.B. das Thema des (bisher verschwiegenen) Missbrauchs in einer Familie oder das (ebenfalls bisher verschwiegene) jahrelange Fremdgehen in einer Ehe.
Die Dialoge und Gedanken der Personen sind stellenweise tiefgründig und zeugen von einer bewussten Analyse menschlicher Verhaltensweisen in einem Familiengefüge. Es geht um Tabus, Lügen, Wahrheit(en) und um den Umgang mit der Vergangenheit.
Besonders fesselnd ist, dass alle Personen im Verlauf des Romans wachsen, indem sie sich mit ihrer aktuellen Situation, ihrer Vergangenheit und ihren Sehnsüchten und Träumen auseinandersetzen. Diese Selbstfindungsprozesse als Leser*in zu begleiten ist spannend und bereichernd.