Mal etwas ganz anderes

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ankehck Avatar

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Was für ein grandioser Schreibstil. Es ist so locker, leicht und flüssig, dass ich das Buch innerhalb 2 Tage gelesen hatte.

Eigentlich dachte ich, laut Leseprobe, dass es um etwas anderes geht. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Die
Geschichte war sehr, sehr interessant und man hat mit den Figuren mit gelebt. Man fühlt sich zu jedem hingezogen. Jede
einzelne Person konnte ich verstehen, wie sie gehandelt und reagiert haben.

Ein Wochenende im August, das für alle beteiligte Personen ein Wendepunkt ist. Eigentlich genauer gesagt ein bestimmter
Samstag. Elvira und ihr Ehemann Jobst halten an einer Raststätte. Sie beobachtet eine junges Pärchen und bildet sich schon
im Vorfeld eine Meinung über sie. Was Elvira zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt, dass diese beiden später in ihrem Auto sitzen.
Denn ihr Auto springt nicht mehr an. Da sie dringend zu einer Familienfeier müssen, schlägt Jobst ihnen die Mitfahrgelegenheit
vor. Beide nehmen es danken an. Wie es dann kommen musste, werden Elvira + Jobst zur Feier mit eingeladen. Dann beginnt
der Wendepunkt, den ich hier an dieser Stelle nicht verraten möchte.

Zur gleichen Zeit outet sich ihre 86-jährige Mutter Siggi, dass sie vor sehr vielen Jahren eine 7-jähriges Verhältnis hatte und daraus die
letzte Tochter Mona entstanden sei. Auch hier kann sich der Lese seine eigene Meinung bilden.
Das Buch hat ganz viele, kleine Kapitel. Immer mit dem Namen der jeweiligen Person. Durch den flüssigen Schreibstil möchte man
wissen, wie es weitergeht. Lauter Familiengeheimnisse kommen zu Tage. Wirklich ein toller Roman.

Fazit: ein tolles Buch, welches man lesen sollte.