Patchwork
Diese Geschichte über eine norddeutsche Familie, die auf dem Land lebt, steht beispielhaft für viele Familien in Deutschland. Gutbürgerlich, Einfamilienhaus, drei Kinder, ein paar Enkel, alle kämpfen mit ihren kleinen und mittelgroßen Problemen, alle sind voneinander genervt und lieben sich irgendwie doch. Ein Geheimnis der Oma kommt ans Licht, was alle Beziehungen in ein neues Licht rücken lässt. Ein Coming-of-Age des jüngsten Nachkommen wird ebenfalls abgehandelt.
Eigentlich hat mir der Roman gut gefallen, er liest sich schön, die Figuren sind authentisch und die Innensicht der Figuren lässt einen manchmal Schmunzeln und manchmal den Kopf schütteln. Aber durch die vielen Flicken, aus denen der Roman gestrickt ist (so wird es im Prolog erklärt), verzettelt sich die Geschichte etwas. Es werden Themen angerissen und Figuren eingeführt, die sich dann wieder verlieren. Das hat mich etwas unbefriedigend zurückgelassen. Ich hätte lieber mehr über die beiden Paare am Anfang erfahren, als dann nach und nach zu den weiteren Familienmitglieder mit ihren Mikro-Geschichten überzugehen. Dieser ständige Wechsel war anstrendend für mich. Manchmal habe ich auch Kapitel überblättert und geschaut, ob der eine Erzählstrang später irgendwo weitergeführt wird und ich war enttäuscht, wenn das nicht der Fall war. Ich verstehe das Konzept des Flickenteppichs, aber als Leserin hätte ich mir lieber eine klassische Romanhandlung gewünscht.
Eigentlich hat mir der Roman gut gefallen, er liest sich schön, die Figuren sind authentisch und die Innensicht der Figuren lässt einen manchmal Schmunzeln und manchmal den Kopf schütteln. Aber durch die vielen Flicken, aus denen der Roman gestrickt ist (so wird es im Prolog erklärt), verzettelt sich die Geschichte etwas. Es werden Themen angerissen und Figuren eingeführt, die sich dann wieder verlieren. Das hat mich etwas unbefriedigend zurückgelassen. Ich hätte lieber mehr über die beiden Paare am Anfang erfahren, als dann nach und nach zu den weiteren Familienmitglieder mit ihren Mikro-Geschichten überzugehen. Dieser ständige Wechsel war anstrendend für mich. Manchmal habe ich auch Kapitel überblättert und geschaut, ob der eine Erzählstrang später irgendwo weitergeführt wird und ich war enttäuscht, wenn das nicht der Fall war. Ich verstehe das Konzept des Flickenteppichs, aber als Leserin hätte ich mir lieber eine klassische Romanhandlung gewünscht.