Regt zum Nachdenken an
"Ein Samstag im August" ist nicht nur ein Roman, den man verschlingen kann, sondern auch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Sie behandelt die Geschichte einer Familie, deren Dynamiken, wie diese entstanden sind und aufrecherhalten bleiben. Man wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven, was eine sehr feine Erzählung und differenzierte Sicht auf die Dinge ermöglicht. Es geht nicht darum, wer Schuld an etwas hat, wer Recht hat oder wer etwas falsch gemacht hat. Es geht vielmehr um das, was zwischenmenschliche Beziehungen (und gerade Familie) so komplex, schwierig und faszinierend macht. Nichts ist schwarz-weiß, sondern Beziehungen leben von dem Grautönen und Facetten dazwischen. Jede Person hat eine eigene Perspektive und Wahrheit und auch eigene Handlungsmöglichkeiten.
Der Roman bildet dies unglaublich gut ab: wie ein Gewitter das aufzieht und wo man nicht weiß, wie es weiter und ausgeht. Man fiebert mit, man leidet mit, man denkt mit und fragt sich dabei selbst immer wieder: wie würde ich handeln, welche Rolle würde ich einnehmen? Und genau das macht "Ein Samstag im August" so besonders.
Der Roman bildet dies unglaublich gut ab: wie ein Gewitter das aufzieht und wo man nicht weiß, wie es weiter und ausgeht. Man fiebert mit, man leidet mit, man denkt mit und fragt sich dabei selbst immer wieder: wie würde ich handeln, welche Rolle würde ich einnehmen? Und genau das macht "Ein Samstag im August" so besonders.