Sehr lesenswerte Familiengeschichte

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Oft sind es die zufälligen Begegnungen, die das ganze Leben umkrempeln. Elvira und Jobst treffen an einer Raststätte zufällig auf das junge Paar Arne und Liane. Da die beiden aufgrund einer Autopanne nicht mehr weiterfahren können, bietet Jobst eine Mitfahrgelegenheit an und katapultiert damit sich und seine Frau mitten hinein in Lianes Familienwahnsinn. Dabei haben sie mit der eigenen Familie schon genügend am Hals. Elviras Mutter Sigrid gesteht nach Jahrzehnten, dass Elviras jüngste Schwester Mona aus einer Affäre stammt. Das wiederum ermutigt Frieda, Monas Tochter, ebenfalls mehr über ihren unbekannten Vater in Erfahrung zu bringen. Milian, Elviras älterer Bruder und dessen Frau Kathi kämpfen indessen damit, zu ihrem Sohn Fiete durchzudringen. Bis sich dieser eines Tages seinem Onkel Jobst offenbart und gesteht, dass er gemobbt wird. Je mehr die Erzählung voranschreitet, desto deutlicher wird, wie das Band Familie - egal wie unterschiedlich die einzelnen Fäden auch sein mögen - dennoch stärker ist als so manche Widrigkeit des Lebens.
Diese schöne Sommerbuch handelt von den Schwierigkeiten des Familienlebens, den Geheimnissen, die oft viel zu lange verschwiegen werden und von der Kraft des Zusammenhalts und der Solidarität innerhalb der Familie, die trotz allem immer da ist.