Vertraut und doch fremd - Familiengeheimnisse die zusammenführen
Ein "Samstag im August", den ich im August gelesen habe, fängt harmlos an. Elvira und Jobst kehren aus dem Urlaub in ihr beschauliches niedersächsisches Dorf und seinen Alltag zurück . Mein Urlaub in Niedersachsen endete am Montag. Das Buch passte einfach!
Bachmann erweckt sehr gelungen in kurzen Kapiteln die unterschiedlichen Charaktere der Familie Wortmann und ihre Familien zum Leben: mit ihren Eigenarten, ihren Beziehungskrisen, ihrer gegenseitigen Akzeptanz aber auch gegenseitiger schonungsloser Kritik. Zu Beginn ist das Verhältnis der Geschwister Elvira, Mona und Milian und ihrer Mutter Sigrid nicht ungetrübt, was teilweise auf Kindheitserinnerungen zurückzuführen ist. Auch die Partnerschaften befinden sich auf dem Prüfstand, vieles wird hinterfragt, nicht verstanden, falsch interpretiert, sei es zwischen Elvira und Jobst, Kathi und Milian oder der alleinerziehenden Mona und ihrer Tochter Frieda. Das sorgsam gehütete, nun aber der Familie offenbarte Geheimnis Sigrids über eine intensive Liebesbeziehung mit einem Fotografen während ihrer doch auch glücklichen Ehe mit ihrem bereits verstorbenen Mann Heinrich sorgt zunächst für große Unruhe innerhalb der Familie. Letztendlich führt Sigrids Geständnis aber zu einem besseren gegenseitigen Verständnis. Bereitschaft zu Kommunikation, Offenheit, vorurteilsfreier Umgang mit dem Gegenüber und füreinander Dasein setzen sehr gute Impulse für die gesamte Familie. Bei Sigrid bessert sich darüber hinaus auch der Umgang mit den "schrecklichen" Nachbarn.
Bachmann gelingt es, in diesem Roman auch die Themen der Vernachlässigung von Kindern, ja sogar der Kindesmisshandlung und deren Folgen mit sensiblem Blick auf die "Opfer" zu behandeln.
Neben dem Inhalt, der durchaus auch äußerst humorvolle Elemente hat, brilliert Bachmann aber auch sprachlich (nicht selten mit Wortwitz).
Ein Roman, der in den Bann zieht und den man gerne an einem Stück liest!
Bachmann erweckt sehr gelungen in kurzen Kapiteln die unterschiedlichen Charaktere der Familie Wortmann und ihre Familien zum Leben: mit ihren Eigenarten, ihren Beziehungskrisen, ihrer gegenseitigen Akzeptanz aber auch gegenseitiger schonungsloser Kritik. Zu Beginn ist das Verhältnis der Geschwister Elvira, Mona und Milian und ihrer Mutter Sigrid nicht ungetrübt, was teilweise auf Kindheitserinnerungen zurückzuführen ist. Auch die Partnerschaften befinden sich auf dem Prüfstand, vieles wird hinterfragt, nicht verstanden, falsch interpretiert, sei es zwischen Elvira und Jobst, Kathi und Milian oder der alleinerziehenden Mona und ihrer Tochter Frieda. Das sorgsam gehütete, nun aber der Familie offenbarte Geheimnis Sigrids über eine intensive Liebesbeziehung mit einem Fotografen während ihrer doch auch glücklichen Ehe mit ihrem bereits verstorbenen Mann Heinrich sorgt zunächst für große Unruhe innerhalb der Familie. Letztendlich führt Sigrids Geständnis aber zu einem besseren gegenseitigen Verständnis. Bereitschaft zu Kommunikation, Offenheit, vorurteilsfreier Umgang mit dem Gegenüber und füreinander Dasein setzen sehr gute Impulse für die gesamte Familie. Bei Sigrid bessert sich darüber hinaus auch der Umgang mit den "schrecklichen" Nachbarn.
Bachmann gelingt es, in diesem Roman auch die Themen der Vernachlässigung von Kindern, ja sogar der Kindesmisshandlung und deren Folgen mit sensiblem Blick auf die "Opfer" zu behandeln.
Neben dem Inhalt, der durchaus auch äußerst humorvolle Elemente hat, brilliert Bachmann aber auch sprachlich (nicht selten mit Wortwitz).
Ein Roman, der in den Bann zieht und den man gerne an einem Stück liest!