Vieles wurde zu blass und spröde erzählt
Auf dem Rückweg vom Sommerurlaub rasten Elvira und Jobst an einem Restaurant. Am Nebentisch belauschen sie ein junges Paar, das sich streitet und offenbar zu einer unliebsamen Familienfeier unterwegs ist. Elvira fällt sofort ihr missfallendes Urteil. Doch als sie zu ihrem Wagen zurückkehren, begegnen sie dem Paar wieder, dessen Auto eine Panne hat. Jobst bietet an zu helfen und sie mitzunehmen, denn es ist kein großer Umweg. Als Dank lädt man sie ein, an der Feier teilzunehmen. Doch Elvira begegnet dort einem Familienkreis, der sie dazu bringt, ihre eigene Herkunft zu überdenken. Immer wieder gab es Schwierigkeiten, die die Frauen jeder Generation durchleben mussten. Elviras Mutter hegt ein lange gehütetes Geheimes, das ihre jüngere Schwester Mona aus der Bahn wirft. Ihre Schwägerin Kathi verliert ihren Job bei einer Bank und den Glauben an die Harmonie in ihrer Familie.
Freunde kann man sich aussuchen, der Familie ist man schicksalhaft ergeben und muss sich damit abfinden. Dieser Roman beschreibt die Beziehungen und gefühlsmäßigen Wendungen, die trotzdem zusammenschweißen. Ich hätte mir allerdings mehr Schwung in der Handlung gewünscht. Vieles wurde zu blass und spröde erzählt.
Freunde kann man sich aussuchen, der Familie ist man schicksalhaft ergeben und muss sich damit abfinden. Dieser Roman beschreibt die Beziehungen und gefühlsmäßigen Wendungen, die trotzdem zusammenschweißen. Ich hätte mir allerdings mehr Schwung in der Handlung gewünscht. Vieles wurde zu blass und spröde erzählt.