Wenn ein Samstag alles verändert!
„Ein Samstag im August“ von Birgit Bachmann ist ein ruhiger Familienroman, der zeigt, wie viele Geheimnisse, unausgesprochene Gefühle und alte Verletzungen sich hinter einer scheinbar ganz normalen Familie verbergen können.
Ausgangspunkt ist eine eher unscheinbare Begegnung an einer Raststätte: Elvira und ihr Mann Jobst helfen einem jungen Paar, dessen Auto liegen geblieben ist. Was zunächst wie eine kleine Gefälligkeit wirkt, setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die auch die Familie Wortmann nicht unberührt lassen. Während eines Augustwochenendes kommen nach und nach Dinge ans Licht, die lange verborgen geblieben sind.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch lernt man die einzelnen Familienmitglieder mit ihren ganz eigenen Gedanken, Sorgen und Geheimnissen kennen. Vor allem die verschiedenen Generationen fand ich interessant. Von der 86-jährigen Sigrid bis zum Teenager Fiete bekommt man sehr unterschiedliche Einblicke in die Familie und ihre Lebenswelten. Gerade dadurch wird deutlich, dass jeder seine eigene Geschichte und Sichtweise mitbringt.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin erzählt eher ruhig und ohne große dramatische Effekte, baut die Spannung aber nach und nach auf. Mir hat diese zurückhaltende Art grundsätzlich gut gefallen, auch wenn sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Raum bekommen können, während andere Aspekte etwas oberflächlich blieben. Auch bei den vielen Figuren und Perspektivwechseln musste ich gelegentlich kurz überlegen, wer gerade im Mittelpunkt steht.
Trotzdem schafft es die Autorin, die einzelnen Geschichten nach und nach miteinander zu verbinden. Alte Familiengeheimnisse, Konflikte und unterschiedliche Vorstellungen vom Leben sorgen dafür, dass man immer besser versteht, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln. Besonders die Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt und sind sehr unterschiedlich gezeichnet.
Das norddeutsche Setting und die sommerliche Atmosphäre haben mir ebenfalls gefallen. Gleichzeitig passt das aufziehende Unwetter auf dem Cover wunderbar zur Geschichte: Nach außen wirkt zunächst alles ruhig, doch unter der Oberfläche braut sich einiges zusammen.
Insgesamt hat mir „Ein Samstag im August“ gut gefallen. Es ist kein actionreicher oder hochdramatischer Roman, sondern eine eher leise Familiengeschichte über Geheimnisse, Beziehungen und die Frage, wie gut man die Menschen, die einem nahestehen, tatsächlich kennt. Nicht jede Entwicklung konnte mich vollständig überzeugen und an einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen.
Ausgangspunkt ist eine eher unscheinbare Begegnung an einer Raststätte: Elvira und ihr Mann Jobst helfen einem jungen Paar, dessen Auto liegen geblieben ist. Was zunächst wie eine kleine Gefälligkeit wirkt, setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die auch die Familie Wortmann nicht unberührt lassen. Während eines Augustwochenendes kommen nach und nach Dinge ans Licht, die lange verborgen geblieben sind.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch lernt man die einzelnen Familienmitglieder mit ihren ganz eigenen Gedanken, Sorgen und Geheimnissen kennen. Vor allem die verschiedenen Generationen fand ich interessant. Von der 86-jährigen Sigrid bis zum Teenager Fiete bekommt man sehr unterschiedliche Einblicke in die Familie und ihre Lebenswelten. Gerade dadurch wird deutlich, dass jeder seine eigene Geschichte und Sichtweise mitbringt.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin erzählt eher ruhig und ohne große dramatische Effekte, baut die Spannung aber nach und nach auf. Mir hat diese zurückhaltende Art grundsätzlich gut gefallen, auch wenn sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Raum bekommen können, während andere Aspekte etwas oberflächlich blieben. Auch bei den vielen Figuren und Perspektivwechseln musste ich gelegentlich kurz überlegen, wer gerade im Mittelpunkt steht.
Trotzdem schafft es die Autorin, die einzelnen Geschichten nach und nach miteinander zu verbinden. Alte Familiengeheimnisse, Konflikte und unterschiedliche Vorstellungen vom Leben sorgen dafür, dass man immer besser versteht, warum die Figuren so handeln, wie sie handeln. Besonders die Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt und sind sehr unterschiedlich gezeichnet.
Das norddeutsche Setting und die sommerliche Atmosphäre haben mir ebenfalls gefallen. Gleichzeitig passt das aufziehende Unwetter auf dem Cover wunderbar zur Geschichte: Nach außen wirkt zunächst alles ruhig, doch unter der Oberfläche braut sich einiges zusammen.
Insgesamt hat mir „Ein Samstag im August“ gut gefallen. Es ist kein actionreicher oder hochdramatischer Roman, sondern eine eher leise Familiengeschichte über Geheimnisse, Beziehungen und die Frage, wie gut man die Menschen, die einem nahestehen, tatsächlich kennt. Nicht jede Entwicklung konnte mich vollständig überzeugen und an einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen.