Wenn ein Sturm aufzieht

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biene101 Avatar

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Ein Samstag im August ist ein Roman, der sich mit den Auswirkungen der Ereignisse eines Samstagnachmittag auf die Familie Wortmann beschäftigt.
Ein leichter, nicht allzu tiefgehender Sommerroman, der die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven schildert. Der Schreibstil ist leicht, die Kapitel kurz und die Charaktere machen einen authentischen Eindruck.
Elvira und ihr Mann nehmen an einem Samstag ein junges Pärchen an der Raststätte mit. Dadurch wird ihre eigene Ehe unsanft durchgeschüttelt.
Elviras Mutter Sigrid lüftet ein gut gehütetes Geheimnis, Kathi, die Schwägerin, kämpft mit familiären Problemen rund um die eigene Familie.
Die angesprochenen Themen sind vielfältig: Mobbing, Missbrauch, Lügen, aber auch unerfüllte Träume, zerplatzte Hoffnungen. Manche Themen sind vielleicht eine Nummer zu groß, da ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet werden kann, aber insgesamt ein Abbild vom Thema Familie.
Die Handlung ist ruhig, erzählt wird ohne Hektik, wobei der Fokus hauptsächlich auf den Frauen liegt. Ein Kritikpunkt ist das Ende, bei dem wieder einmal alles gut wird. Leider ist das in der Realität meistens nicht so.
Gut gefallen hat mir das Cover. Ein warmer Sonnentag mit sich ankündigenden dunklen Wolken und Sturm. Also durchaus eine Parallele zum Inhalt des Buches.
Auch der Prolog, in dem die Familie sowohl positiv als auch negativ mit einer Flickendecke verglichen wird, ist gelungen.
Insgesamt ein Roman, der sich gut lesen ließ, der mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.