Wenn eine Familie plötzlich ins Wanken gerät
Familiengeschichten und die Dynamiken innerhalb einer Familie finde ich immer besonders interessant. Ein Samstag im August hat mich deshalb schon mit seiner Grundidee angesprochen.
Alles beginnt eigentlich ganz harmlos. Elvira und Jobst sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub und nehmen an einer Autobahnraststätte ein junges Paar mit, dessen Auto liegengeblieben ist. Diese zufällige Begegnung setzt jedoch etwas in Bewegung. Gleichzeitig kommt innerhalb von Elviras eigener Familie ein lange gehütetes Geheimnis ans Licht und auch bei ihrer Schwägerin Kathi läuft plötzlich einiges schief.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch bekommt man einen Einblick in ganz unterschiedliche Familienmitglieder und merkt schnell, dass jeder seine eigenen Sorgen, Verletzungen und Geheimnisse mit sich herumträgt. Niemand kennt die anderen so gut, wie er eigentlich glaubt.
Die Handlung ist eher ruhig und lebt weniger von großen dramatischen Ereignissen als von den Beziehungen zwischen den Figuren. Gerade die kleinen Konflikte, unausgesprochenen Dinge und unterschiedlichen Sichtweisen fand ich interessant. Manches hätte für mich allerdings noch etwas ausführlicher erzählt werden können und gerade zu Beginn musste ich mich bei den vielen Figuren erst orientieren.
Sehr passend fand ich auch das sommerliche Setting in der norddeutschen Tiefebene. Während sich innerhalb der Familie immer mehr zusammenbraut, zieht auch draußen langsam ein Sturm auf.
Insgesamt ist Ein Samstag im August eine interessante Familiengeschichte über Geheimnisse, alte Verletzungen und die Frage, wie gut wir eigentlich die Menschen kennen, die uns am nächsten stehen. Ein ruhiger Roman, der trotzdem einiges zum Nachdenken mitgibt.
Alles beginnt eigentlich ganz harmlos. Elvira und Jobst sind auf dem Rückweg aus dem Urlaub und nehmen an einer Autobahnraststätte ein junges Paar mit, dessen Auto liegengeblieben ist. Diese zufällige Begegnung setzt jedoch etwas in Bewegung. Gleichzeitig kommt innerhalb von Elviras eigener Familie ein lange gehütetes Geheimnis ans Licht und auch bei ihrer Schwägerin Kathi läuft plötzlich einiges schief.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch bekommt man einen Einblick in ganz unterschiedliche Familienmitglieder und merkt schnell, dass jeder seine eigenen Sorgen, Verletzungen und Geheimnisse mit sich herumträgt. Niemand kennt die anderen so gut, wie er eigentlich glaubt.
Die Handlung ist eher ruhig und lebt weniger von großen dramatischen Ereignissen als von den Beziehungen zwischen den Figuren. Gerade die kleinen Konflikte, unausgesprochenen Dinge und unterschiedlichen Sichtweisen fand ich interessant. Manches hätte für mich allerdings noch etwas ausführlicher erzählt werden können und gerade zu Beginn musste ich mich bei den vielen Figuren erst orientieren.
Sehr passend fand ich auch das sommerliche Setting in der norddeutschen Tiefebene. Während sich innerhalb der Familie immer mehr zusammenbraut, zieht auch draußen langsam ein Sturm auf.
Insgesamt ist Ein Samstag im August eine interessante Familiengeschichte über Geheimnisse, alte Verletzungen und die Frage, wie gut wir eigentlich die Menschen kennen, die uns am nächsten stehen. Ein ruhiger Roman, der trotzdem einiges zum Nachdenken mitgibt.