Wissen/Nichtwissen
„Wir richten unser Leben nach dem ein,was wir wissen,dachte Elvira.Wie fragmentarisch dieses Wissen ist,übersehen wir.Zwischen sogenannten Gewissheiten klafften Lücken,die das Zeug dazu hatten,uns in ihren Abgrung zu reißen.“ (S.84)
In Birgit Bachmanns Debütroman steht Familie Wortmann im Mittelpunt,die in der niedersächsischen Provinz lebt und deren vertrautes Leben innerhalb weniger Spätsommertage gehörig ins Wanken gerät.
Da ist zum einen die 85 jährige Mutter und Großmutter Sigrid,die ihrer Tochter Mona ein lang gehegtes Geheimnis anvertraut.
Sigrids älteste Tochter Elvira nimmt mit ihrem Mann Jobst ein gestrandetes Pärchen auf der Autobahnraststätte mit,nicht ahnend dass sie schon bald in ein Familiendrama hineingezogen werden.
Außerdem ist da noch Monas und Elviras Schwägerin Kathi,die sich Sorgen um ihren verschlossenen Sohn Fiete macht.Leider stößt sie bei ihrem Ehemann auf taube Ohren,wenn sie das Thema anspricht und an Fiete kommt sie auch nicht ran.
Gleichzeitig plagen Kathi Gedanken,wie ihr Leben verlaufen wäre,wenn sie sich doch fürs Schauspielstudium entschieden hätte, wie ihre erfolgreiche Freundin Marie.
Birgit Bachmann verwebt geschickt die Lebensentwürfe von unterschiedlichen Frauen mehrerer Generationen.Es wird dadurch deutlich wie stark Entscheidungen aber auch Verschwiegenheit über Jahrzehnte nachwirken können und einen unterschiedlichen Impact auf jedes einzelne Familienmitglied haben kann.
Dabei seziert Bachmann gekonnt die psychologischen Aspekte ihrer Figuren aufs genauste und die Familie Wortmann wirkt einem so vertraut,da man sich in jedes Familienmitglied gut hineinversetzen kann und jede Figur und jeder Dialog zu jedem Zeitpunkt absolut authentisch wirkt.
Fazit: Eine tiefgründige nachdenkliche Sommerlektüre mit feinem Humor.
In Birgit Bachmanns Debütroman steht Familie Wortmann im Mittelpunt,die in der niedersächsischen Provinz lebt und deren vertrautes Leben innerhalb weniger Spätsommertage gehörig ins Wanken gerät.
Da ist zum einen die 85 jährige Mutter und Großmutter Sigrid,die ihrer Tochter Mona ein lang gehegtes Geheimnis anvertraut.
Sigrids älteste Tochter Elvira nimmt mit ihrem Mann Jobst ein gestrandetes Pärchen auf der Autobahnraststätte mit,nicht ahnend dass sie schon bald in ein Familiendrama hineingezogen werden.
Außerdem ist da noch Monas und Elviras Schwägerin Kathi,die sich Sorgen um ihren verschlossenen Sohn Fiete macht.Leider stößt sie bei ihrem Ehemann auf taube Ohren,wenn sie das Thema anspricht und an Fiete kommt sie auch nicht ran.
Gleichzeitig plagen Kathi Gedanken,wie ihr Leben verlaufen wäre,wenn sie sich doch fürs Schauspielstudium entschieden hätte, wie ihre erfolgreiche Freundin Marie.
Birgit Bachmann verwebt geschickt die Lebensentwürfe von unterschiedlichen Frauen mehrerer Generationen.Es wird dadurch deutlich wie stark Entscheidungen aber auch Verschwiegenheit über Jahrzehnte nachwirken können und einen unterschiedlichen Impact auf jedes einzelne Familienmitglied haben kann.
Dabei seziert Bachmann gekonnt die psychologischen Aspekte ihrer Figuren aufs genauste und die Familie Wortmann wirkt einem so vertraut,da man sich in jedes Familienmitglied gut hineinversetzen kann und jede Figur und jeder Dialog zu jedem Zeitpunkt absolut authentisch wirkt.
Fazit: Eine tiefgründige nachdenkliche Sommerlektüre mit feinem Humor.