Zu abruptes Ende
Ein Samstag im August
Was dieses Buch besonders macht, sind die Geheimnisse der einzelnen Familienmitglieder – wie unterschiedlich jede Figur mit ihrer eigenen Geschichte umgeht und wie ehrlich diese inneren Konflikte geschildert werden. Genau das macht die Lektüre über weite Strecken so packend: Man begleitet nicht eine Familie als geschlossene Einheit, sondern mehrere einzelne Menschen mit eigenen Widersprüchen, Ängsten und ungesagten Wahrheiten.
Schön ist auch, dass am Ende trotz allem der Zusammenhalt der Familie im Vordergrund steht. Nur leider wirkt genau dieser Schluss zu glatt: Das ganze "Friede, Freude, Eierkuchen, wir sind eine Familie" kommt zu abrupt, nachdem vorher so viel Komplexität und Zwiespalt aufgebaut wurde. Nach so viel Tiefe hätte ich mir einen Schluss gewünscht, der sich mehr Zeit nimmt, die aufgeworfenen Konflikte wirklich aufzulösen – stattdessen ist das Buch dann einfach zu Ende.
Sprachlich überzeugt der Roman: klar und gut lesbar, ohne in plumpe Einfachheit zu verfallen, aber auch ohne sich in unnötig verschachtelten Sätzen zu verlieren. Kein künstliches Aufbauschen, keine gestelzte Wortwahl – einfach angenehm zu lesen.
Fazit: Ein Buch mit starken Figuren und einer klugen, klaren Sprache, das leider am Ende zu schnell die Kurve nimmt. Dafür gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
Was dieses Buch besonders macht, sind die Geheimnisse der einzelnen Familienmitglieder – wie unterschiedlich jede Figur mit ihrer eigenen Geschichte umgeht und wie ehrlich diese inneren Konflikte geschildert werden. Genau das macht die Lektüre über weite Strecken so packend: Man begleitet nicht eine Familie als geschlossene Einheit, sondern mehrere einzelne Menschen mit eigenen Widersprüchen, Ängsten und ungesagten Wahrheiten.
Schön ist auch, dass am Ende trotz allem der Zusammenhalt der Familie im Vordergrund steht. Nur leider wirkt genau dieser Schluss zu glatt: Das ganze "Friede, Freude, Eierkuchen, wir sind eine Familie" kommt zu abrupt, nachdem vorher so viel Komplexität und Zwiespalt aufgebaut wurde. Nach so viel Tiefe hätte ich mir einen Schluss gewünscht, der sich mehr Zeit nimmt, die aufgeworfenen Konflikte wirklich aufzulösen – stattdessen ist das Buch dann einfach zu Ende.
Sprachlich überzeugt der Roman: klar und gut lesbar, ohne in plumpe Einfachheit zu verfallen, aber auch ohne sich in unnötig verschachtelten Sätzen zu verlieren. Kein künstliches Aufbauschen, keine gestelzte Wortwahl – einfach angenehm zu lesen.
Fazit: Ein Buch mit starken Figuren und einer klugen, klaren Sprache, das leider am Ende zu schnell die Kurve nimmt. Dafür gibt es von mir 4 von 5 Sternen.