Zwischen Dahinplätschern und Familiendramen

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marie aus e Avatar

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Der Roman hat vier Wortmann-Frauen im Fokus. Mutter Sigrid, die Töchter Elvira und Mona und die Schwiegertochter Kathie.
Dazu gibt es aber noch jede Menge Nebencharaktere sowohl innerhalb der Familie (die Kinder vom Mona und Kathie, ihre Ehemänner) als auch außerhalb (Nachbarn, ein zufällig mitgenommenes Paar mit einer Autopanne, Freundinnen). Gepaart mit einer wechselnden Erzählperspektive bin ich unheimlich schwer in das Buch gekommen, weil ich die große Anzahl an Charakteren erst im Lesefortschritt sortieren konnte.

Ausgangspunkt der Erzählung ist der titelgebende Samstag im August.
Und obwohl viel passiert bzw. aus den Tiefen des Familiengeheimniskellers transportiert wird, plätscherte das Buch so vor sich hin. Die Dramen haben bei mir nicht große Emotionen ausgelöst, ich habe sie lesend zur Kenntnis genommen.
Ich vermute, dass es mir einfach zu viel war. Zu viele Charaktere, Stränge, Dramen. Alles in einer Familie.

Aber nicht falsch verstehen. Ich habe mich überhaupt nicht gelangweilt, ich habe das Buch gerne gelesen und ich mochte Schreibstil und das Landschaftssetting im hohen Norden.

Nur eine Beziehung zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen.
Trotzdem hatte ich angenehme Lesestunden.