Pageturner mit Schwächen am Ende des Buches
In einer guten Wohngegend von Genf treffen zwei Paare aufeinander. Die Väter beider Familien kennen sich über den Sport der Söhne. Karin, Verkäuferin und Greg, Mitglied eines Sondereinsatzkommandos leben in einem Neubauviertel, dass nicht zum Stadtteil passt. Arpad, Mitarbeiter einer Privatbank und Sophie, selbständige Anwältin besitzen eine der spektakulären Villen und scheinen reich zu sein. Alles läuft auf einen Juwelendiebstahl hinaus.
Der Roman spielt damit, erst nach und nach alle Informationen preiszugeben, was dem Autor die Möglichkeit verschafft, mehrere Wendungen in die Geschichte einzubauen. Das ist spannend gemacht und lässt das Buch zu einem Pageturner werden.
Was mir nicht gefallen hat, sind die stereotyp gezeichneten Personen, insbesondere Sophie dient dazu, mit ihrer Attraktivität und sexuellen Ausstrahlung, die Handlungen der Männer zu erklären. Auch für den Titel muss sie herhalten, dabei passt die Formulierung für mich nicht zur Beschreibung der Person.
Greg riskiert seinen Job, weil er besessen ist von Sophie, geht ein Verhältnis mit einer Kollegin ein und nimmt Einfluss auf die Ermittlungen.
Er ist am Ende der Einzige, der die moralischen Konsequenzen tragen muss; das greift mir zu kurz. Warum aber seine krasse letzte Tat beruflich vermutlich ohne Auswirkungen bleibt, finde ich unlogisch.
Das Ende ist mir zu schnell und unsauber gestrickt. Wo zuvor kleinste Details große Wendungen rechtfertigen, haben am Ende des Buches wichtige Ereignisse keine Relevanz.
Gerade im Hinblick auf die kriminalistischen Ermittlungen und Gregs Handeln als Polizeibeamter bleiben für mich zu viele Fragen offen. Dadurch wirkt die Auflösung weniger konsequent als der restliche Roman.
So gibt es von mir in Summe 3,5 Sterne, gerundet auf 4.
Der Roman spielt damit, erst nach und nach alle Informationen preiszugeben, was dem Autor die Möglichkeit verschafft, mehrere Wendungen in die Geschichte einzubauen. Das ist spannend gemacht und lässt das Buch zu einem Pageturner werden.
Was mir nicht gefallen hat, sind die stereotyp gezeichneten Personen, insbesondere Sophie dient dazu, mit ihrer Attraktivität und sexuellen Ausstrahlung, die Handlungen der Männer zu erklären. Auch für den Titel muss sie herhalten, dabei passt die Formulierung für mich nicht zur Beschreibung der Person.
Greg riskiert seinen Job, weil er besessen ist von Sophie, geht ein Verhältnis mit einer Kollegin ein und nimmt Einfluss auf die Ermittlungen.
Er ist am Ende der Einzige, der die moralischen Konsequenzen tragen muss; das greift mir zu kurz. Warum aber seine krasse letzte Tat beruflich vermutlich ohne Auswirkungen bleibt, finde ich unlogisch.
Das Ende ist mir zu schnell und unsauber gestrickt. Wo zuvor kleinste Details große Wendungen rechtfertigen, haben am Ende des Buches wichtige Ereignisse keine Relevanz.
Gerade im Hinblick auf die kriminalistischen Ermittlungen und Gregs Handeln als Polizeibeamter bleiben für mich zu viele Fragen offen. Dadurch wirkt die Auflösung weniger konsequent als der restliche Roman.
So gibt es von mir in Summe 3,5 Sterne, gerundet auf 4.