Krimi-Vibe aus England – perfekt zum Miträtseln!
Gerne möchte ich meine Eindrücke zu der Leseprobe des Kriminalromans "Ein unglücklicher Tod" von Peter Grainger mit euch teilen.
Die Geschichte dreht sich um den Tod des siebzehnjährigen Wayne Fletcher, der an einem brutalen Hitzetag im August nach einer scheinbar harmlosen Schwimmaktion im Fluss spurlos verschwindet. Später taucht seine Leiche auf, und obwohl alles nach einem tragischen Unfall aussieht, übernimmt der erfahrene Detective Sergeant Smith den Fall, um den Papierkram zu erledigen, wittert aber schnell, dass da mehr dahintersteckt. Ich würde sagen, das Buch ist wegen der eher ruhigen Ermittlungsarbeit und der komplexen Dialoge perfekt für Jugendliche ab vierzehn oder fünfzehn Jahren und natürlich für Erwachsene geeignet.
Das Cover vom Diogenes Verlag gefällt mir echt gut, weil es diesen typischen, unaufgeregten aber super klassischen Look hat. Es wirkt durch das schlichte Design und das reduzierte Motiv direkt wie ein anspruchsvoller Kriminalroman und verspricht eine düstere, neblige Atmosphäre im englischen Nirgendwo.
Besonders gut gefallen hat mir der Einstieg durch die Zeugenaussage von Melanie. Man wird sofort in diesen heißen Sommertag am Fluss hineingezogen und spürt richtig die aufkommende Panik der Jugendlichen, als Wayne nicht mehr zurückkommt. Das war extrem authentisch geschrieben und hat sofort meine Neugier geweckt.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der ziemlich krasse Tempowechsel nach der Aussage. Das darauffolgende Gespräch zwischen Smith und seinem Chef zieht sich ein wenig in die Länge, weil extrem viele bürokratische Details und alte Fälle besprochen werden, die man ohne Vorkenntnisse erst mal gar nicht einordnen kann.
Der Schreibstil ist richtig stark, sehr klar und angenehm unaufgeregt, ohne billige Schockmomente. Der Spannungsaufbau funktioniert in der Leseprobe eher subtil, man merkt eben an kleinen Details, dass bei dem vermeintlichen Unfall irgendetwas faul ist. Die Charaktere, allen voran der eigenwillige Ermittler Smith, der sich freiwillig hat zurückstufen lassen und ein echtes Pokerface besitzt, wirken jetzt schon super tiefgründig und interessant.
Das Buch ist perfekt für alle Leser geeignet, die intelligente, britische Krimis im Stil von Sherlock oder klassischen Ermittlergeschichten lieben, bei denen man richtig mitdenken muss. Wer allerdings einen rasanten Action-Thriller mit nonstop Verfolgungsjagden sucht, wird hier wohl eher weniger glücklich werden.
Alles in allem erwarte ich von der Geschichte ein richtig packendes Familiendrama und ein tiefes Grab friendship-Geheimnis hinter Waynes Tod. Ich würde das Buch nach dieser Leseprobe auf jeden Fall weiterlesen, weil Smith als Ermittler einfach eine coole Socke ist und ich unbedingt wissen will, was am Fluss wirklich passiert ist.
Die Geschichte dreht sich um den Tod des siebzehnjährigen Wayne Fletcher, der an einem brutalen Hitzetag im August nach einer scheinbar harmlosen Schwimmaktion im Fluss spurlos verschwindet. Später taucht seine Leiche auf, und obwohl alles nach einem tragischen Unfall aussieht, übernimmt der erfahrene Detective Sergeant Smith den Fall, um den Papierkram zu erledigen, wittert aber schnell, dass da mehr dahintersteckt. Ich würde sagen, das Buch ist wegen der eher ruhigen Ermittlungsarbeit und der komplexen Dialoge perfekt für Jugendliche ab vierzehn oder fünfzehn Jahren und natürlich für Erwachsene geeignet.
Das Cover vom Diogenes Verlag gefällt mir echt gut, weil es diesen typischen, unaufgeregten aber super klassischen Look hat. Es wirkt durch das schlichte Design und das reduzierte Motiv direkt wie ein anspruchsvoller Kriminalroman und verspricht eine düstere, neblige Atmosphäre im englischen Nirgendwo.
Besonders gut gefallen hat mir der Einstieg durch die Zeugenaussage von Melanie. Man wird sofort in diesen heißen Sommertag am Fluss hineingezogen und spürt richtig die aufkommende Panik der Jugendlichen, als Wayne nicht mehr zurückkommt. Das war extrem authentisch geschrieben und hat sofort meine Neugier geweckt.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der ziemlich krasse Tempowechsel nach der Aussage. Das darauffolgende Gespräch zwischen Smith und seinem Chef zieht sich ein wenig in die Länge, weil extrem viele bürokratische Details und alte Fälle besprochen werden, die man ohne Vorkenntnisse erst mal gar nicht einordnen kann.
Der Schreibstil ist richtig stark, sehr klar und angenehm unaufgeregt, ohne billige Schockmomente. Der Spannungsaufbau funktioniert in der Leseprobe eher subtil, man merkt eben an kleinen Details, dass bei dem vermeintlichen Unfall irgendetwas faul ist. Die Charaktere, allen voran der eigenwillige Ermittler Smith, der sich freiwillig hat zurückstufen lassen und ein echtes Pokerface besitzt, wirken jetzt schon super tiefgründig und interessant.
Das Buch ist perfekt für alle Leser geeignet, die intelligente, britische Krimis im Stil von Sherlock oder klassischen Ermittlergeschichten lieben, bei denen man richtig mitdenken muss. Wer allerdings einen rasanten Action-Thriller mit nonstop Verfolgungsjagden sucht, wird hier wohl eher weniger glücklich werden.
Alles in allem erwarte ich von der Geschichte ein richtig packendes Familiendrama und ein tiefes Grab friendship-Geheimnis hinter Waynes Tod. Ich würde das Buch nach dieser Leseprobe auf jeden Fall weiterlesen, weil Smith als Ermittler einfach eine coole Socke ist und ich unbedingt wissen will, was am Fluss wirklich passiert ist.