Ein literarischer Krimi ganz nach meinem Geschmack

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darkola77 Avatar

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Bei Krimis bin ich wählerisch. Sie müssen mich überzeugen. Mit einer Geschichte, die schlau durchdacht und klug konstruiert ist. Mit einer Ermittlerfigur, die verschroben und zugleich so sehr liebenswert ist. Und sich wie Spürhund an die Fährte des Verbrechens heftet. Und zudem mit ganz viel Spannung, die neugierig auf den nächsten Puzzlestein, die nächste Wendung, den Plottwist ganz zum Schluss macht.
„Ein unglücklicher Tod“ hat all dies. Und vor allem hat die Geschichte rund um DC Smith mich ab der ersten Seite heftig gepackt. Ich war gerade im Urlaub in den Bergen und wollte mit einem Kaltgetränk in der Hand und den Füßen im kühlen Seenwasser nur lesen. Und die Wanderschuhe in der Ecke stehen lassen. Denn was mit dem jungen Wayne Fletcher passiert ist, mitten auf dem Fluss und ganz nah bei seinen besten Freund*innen, ist auch einfach zu rätselhaft. Und entrollt sich dank Smiths scheinbar untrüglichem Instinkt und seinem jahrzehntelang trainierten Spürsinn in ruhigem, stetigem Rhythmus. Wie die Paddelschläge eines Kanufahrers im stillen Wasser. Doch anders als das Kanu bewegt sich Smith nicht nur an der Oberfläche sondern dringt zunehmend in die Tiefe vor. Und in dieser verbirgt sich so allerhand.
Für mich glich die Ermittlungsreise mit DC Smith einem Tauchgang, der alles um mich herum vergessen ließ. Und mich bis nach Norfolk gespült hat, an die Ufer eines kleinen Flusses und hin zu einer Geschichte, die ihren Ursprung viele Jahre zuvor gefunden hat. Und ihre Wurzeln blutig bis in die heutige Zeit gräbt. Das Ergebnis ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Und mit hohem, hohem Suchtfaktor. Und zudem, ganz wunderbar: In nur wenigen Wochen geht es schon weiter mit DC Smith und neuen Rätseln und Verbrechen! Meine Wanderschuhe lasse ich vorsorglich gleich im Schrank stehen. Und nehme mir ganz viel Zeit für ungestörte Lesestunden.