Ein ungleiches Team
DC Smith kehrt nach einer internen Ermittlung an seinen Arbeitsplatz zurück, obwohl ihm nahegelegt wurde, in den Ruhestand zu gehen. Sein Vorgesetzter ist der Meinung, es wäre doch sehr viel angenehmer, seine Zeit mit Angeln oder Golfspielen zu verbringen als Verbrecher zu jagen. Doch Smith denkt gar nicht daran aufzuhören, obwohl man ihm vermeintlich langweilige Routinearbeiten zuschanzt. Eine davon ist die Ausbildung des Praktikanten Chris Waters. Smith und Waters sollen den Unfalltod eines jungen Mannes noch einmal unter die Lupe nehmen, der beim Schwimmen ertrunken ist. Bei der Obduktion waren ein paar Blutergüsse am Körper des jungen Mannes entdeckt worden, denen jedoch nicht allzu viel Beachtung geschenkt wurde. DC Smith will die Sache nicht einfach abhaken, immerhin ist ein Siebzehnjähriger ums Leben gekommen, und findet bald Hinweise auf Fremdeinwirkung. Sie stellen fest, dass viel mehr hinter dem Unfalltod des jungen Mannes steckt als zunächst angenommen.
„Ein unglücklicher Tod“ ist ein eher ruhiger Krimi, DC Smith ein Ermittler der alten Schule. Der Roman spielt im Jahr 2011, als die Arbeit am Computer schon gang und gäbe war, doch Smith macht sich lieber Notizen auf einem Block, die er abends abschreibt, um alles noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Er arbeitet mit Landkarten, während Waters Google Earth befragt. Die beiden sind ein ungleiches Team, doch sie verstehen sich gut. Besonders gut gefallen hat mir Smiths humorvolle Art, andere auf den Arm zu nehmen, oft ohne dass sie es merken. Wer atemlose Spannung erwartet, ist hier fehl am Platz, der Kriminalfall entwickelt sich sehr gemächlich. Das Hauptaugenmerk liegt auf Beobachtung und guter alter Polizeiarbeit. Mir hat dieser erste Band aus der Reihe über DC Smith sehr gut gefallen. Ich freue mich, dass die nächsten zwei Bände noch in diesem Jahr in deutscher Übersetzung erscheinen.
„Ein unglücklicher Tod“ ist ein eher ruhiger Krimi, DC Smith ein Ermittler der alten Schule. Der Roman spielt im Jahr 2011, als die Arbeit am Computer schon gang und gäbe war, doch Smith macht sich lieber Notizen auf einem Block, die er abends abschreibt, um alles noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Er arbeitet mit Landkarten, während Waters Google Earth befragt. Die beiden sind ein ungleiches Team, doch sie verstehen sich gut. Besonders gut gefallen hat mir Smiths humorvolle Art, andere auf den Arm zu nehmen, oft ohne dass sie es merken. Wer atemlose Spannung erwartet, ist hier fehl am Platz, der Kriminalfall entwickelt sich sehr gemächlich. Das Hauptaugenmerk liegt auf Beobachtung und guter alter Polizeiarbeit. Mir hat dieser erste Band aus der Reihe über DC Smith sehr gut gefallen. Ich freue mich, dass die nächsten zwei Bände noch in diesem Jahr in deutscher Übersetzung erscheinen.