Ein unglücklicher Tod – oder doch nicht?
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger ist ein ruhiger Krimi, anders als viele actionreiche Thriller. Die Geschichte dreht sich um DC Smith, einen erfahrenen, aber etwas eigenartigen Ermittler. Er untersucht den Tod eines siebzehnjährigen Jungen. Zuerst sieht es wie ein Unfall aus, aber Smith glaubt das nicht und ermittelt weiter.Die Figur des DC Smith gefällt mir besonders gut. Er ist kein Standardermittler, sondern arbeitet ruhig, beobachtet genau und ist manchmal auch etwas stur. Das macht ihn für mich sympathisch und interessant. Die Zusammenarbeit mit dem jüngeren Christopher Waters bringt auch Abwechslung in die Handlung.Die Geschichte nimmt sich Zeit, sodass die Ermittlungsarbeit und die Gespräche mit den Leuten viel Platz bekommen. Die Spannung entsteht dadurch, dass man wissen will, was wirklich passiert ist, nicht durch plötzliche Wendungen. Der typisch trockene britische Humor passt gut dazu.
Wer schnelle Action und viele unerwartete Wendungen sucht, findet das Buch vielleicht etwas langsam. Ich mag aber gerade diesen klassischen Stil, bei dem die Ermittler Stück für Stück der Wahrheit auf die Spur kommen.
Wer schnelle Action und viele unerwartete Wendungen sucht, findet das Buch vielleicht etwas langsam. Ich mag aber gerade diesen klassischen Stil, bei dem die Ermittler Stück für Stück der Wahrheit auf die Spur kommen.