Ermittler gefällt
Mit „Ein unglücklicher Tod" legt Peter Grainger einen britischen Krimi vor, der ganz auf seine Hauptfigur setzt: DC Smith, ein erfahrener Ermittler, der seine Frau verloren hat und seinen Fällen fast schon stoisch nachgeht. Ein neuer Fall bringt ihn mit einem jungen Praktikanten zusammen, dem er nebenbei Einblicke in die Ermittlungsarbeit gewährt.
Das Cover trifft mit seiner trüben, nebligen Stimmung die Atmosphäre des Genres gut, bleibt aber ohne besonderen Wiedererkennungswert.
Grainger erzählt nüchtern und dicht am Fall. Es gibt kaum Ausschmückungen oder Abschweifungen. Erst im letzten Kapitel öffnet sich kurz ein Blick auf Smith' Privatleben, was dem Roman ein überraschendes, aber stimmiges Ende gibt. Ein wenig wie beim Abspann eines Films.
Die stärkste Karte des Buches ist Smith selbst: trocken, sarkastisch, nicht leicht zu beeindrucken und dabei moralisch sehr gerade. Im Kontrast dazu stehen die Vorgesetzten, die sich der Büro-Hierarchie, Politik und Karrierekaroussel beugen müssen.
Was mich an die Geschichte fesselt, ist der klassische Sog jedes guten Krimis: Was ist wirklich passiert, und welches Motiv steckt hinter den Taten? Dazu kommt der trockene Humor des Ermittlers, der das Lesen zusätzlich angenehm macht.
Mich überzeugt „Ein unglücklicher Tod" vor allem durch seine Hauptfigur. Wer britische Krimis mit einem eigenwilligen, sympathischen Ermittler im Zentrum mag, dürfte hier gut bedient sein.
Das Cover trifft mit seiner trüben, nebligen Stimmung die Atmosphäre des Genres gut, bleibt aber ohne besonderen Wiedererkennungswert.
Grainger erzählt nüchtern und dicht am Fall. Es gibt kaum Ausschmückungen oder Abschweifungen. Erst im letzten Kapitel öffnet sich kurz ein Blick auf Smith' Privatleben, was dem Roman ein überraschendes, aber stimmiges Ende gibt. Ein wenig wie beim Abspann eines Films.
Die stärkste Karte des Buches ist Smith selbst: trocken, sarkastisch, nicht leicht zu beeindrucken und dabei moralisch sehr gerade. Im Kontrast dazu stehen die Vorgesetzten, die sich der Büro-Hierarchie, Politik und Karrierekaroussel beugen müssen.
Was mich an die Geschichte fesselt, ist der klassische Sog jedes guten Krimis: Was ist wirklich passiert, und welches Motiv steckt hinter den Taten? Dazu kommt der trockene Humor des Ermittlers, der das Lesen zusätzlich angenehm macht.
Mich überzeugt „Ein unglücklicher Tod" vor allem durch seine Hauptfigur. Wer britische Krimis mit einem eigenwilligen, sympathischen Ermittler im Zentrum mag, dürfte hier gut bedient sein.