Kein Routinefall

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fredhel Avatar

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Das recht idyllische, aber im Grunde etwas nichtssagende Cover eines still ruhenden Flusses leitet hier direkt zum Tatort über. Die Geschichte beginnt mit einem übermütigen, angetrunkenen Studenten, der schwimmend ein Kanu verfolgt, um den Fahrer ein wenig zu ärgern. Dabei verschwindet der junge Mann plötzlich aus den Augen seiner Freunde und wird erst viel später tot aufgefunden.

Die Hauptperson des Krimis ist DC Smith – ein echtes Fossil der Polizeibehörde. Er ist unbestechlich, stur, geht konsequent seinen eigenen Weg und hat dabei immer das Gesetz vor Augen. Genau damit ist er seinen Vorgesetzten natürlich ein Dorn im Auge, die ihn am liebsten schon längst in Rente schicken würden – bisher allerdings erfolglos. Wohl auch deshalb drückt man ihm nun den Fall des toten Studenten aufs Auge, was auf den ersten Blick nach reiner Routineermittlung aussieht. Zudem soll er nebenbei auch noch einen Frischling direkt von der Polizeiakademie einarbeiten.

Entgegen aller Erwartungen der Chefs entwickeln sich die beiden zusammen zu einem absolut fantastischen Team. Schnell merken sie, dass hinter dem Ertrinkungstod viel mehr steckt, und sie kommen einer hochbrisanten Sache auf die Spur. Obwohl ihnen selbst aus höchsten Kreisen immer wieder nur Steine in den Weg gelegt werden, lassen sie sich nicht beirren.

Das Ganze ist durchweg spannend geschrieben. Die beiden Ermittler sind zutiefst sympathisch gezeichnet, und der packende Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ein wirklich gelungener Krimi – ich hoffe sehr, dass dieses Duo noch in weiteren Fällen zusammen ermitteln darf!