Manchmal lohnt es sich genauer hinzuschauen
Eine Gruppe Jugendlicher feiert ausgelassen am Ufer des Flusses. Irgenwann springt der siebzehnjährige Wayne ins Wasser und verfolgt schwimmend ein Kanu, als er nach einer Weile immer noch nicht zurück ist, machen seine Freunde sich Sorgen, wie sich herausstellt zu recht, den der junge Mann wird tot am Ufer gefunden. Eigentlich ein Routinefall, aber die Vorgesetzte von DC Smith hat da so ein Gefühl und übergibt ihm den Fall zur nochmaligen Überprüfung. Smith sieht sich das Ganze an und entdeckt tatsächlich ein paar Ungereimtheiten die es rechtfertigen sich den Fall nochmal genauer anzuschauen.
Peter Grainger schickt seinen unbequemen Ermittler DC Smith (der Leser muss lange warten, um zu erfahren wofür die Abkürzung DC steht) hier zum ersten Mal auf Verbrecherjagd und unbequem trifft es ganz gut, denn eigentlich hätten Smiths Vorgesetzte ihn lieber in den Ruhestand geschickt. Der Grund hierfür wird im Buch immer wieder mal thematisiert, aber letztlich nicht all zu präsent behandelt, ich denke, dass der Autor diesen Teil der Story immer mal wieder in den Folgebänden zur Sprache bringen wird, einfach weil hierdurch die Persönlichkeit Smiths und dadurch sein Handel gut nachzuvollziehen ist. Smith ist eine ganz besondere Art Ermittler, sehr fokussiert, eher einzelgängerisch, still, aber den wenigen Personen, denen er sein Vertrauen und seine Sympathie entgegenbringt, loyal, er ist gerechtigkeitsliebend, moralisch, scheut sich nicht davor den schwierigeren Weg zu gehen und auch mal unbequeme Fragen zu stellen. Dafür nimmt er in Kauf einigen Kollegen, wie auch Vorgesetzten ein Dorn im Auge zu sein.
Ich bin ja zugegebenermaßen ein riesen Fan solcher speziellen Ermittler, Smith erinnert mich ein bisschen an DI Jimmy Perez aus Mord auf Shetland, an Vera Stanhope, oder auch schwach an Donna Leons Brunetti, den ich sehr mag. Vielleicht kommt das aber auch ein bisschen daher, dass ich die Brunetti-Krimis alle ebenfalls in der Ausgabe aus dem Diogenes Verlag besitze und die wunderbare einheitliche Covergestaltung, die einen absoluten Wiedererkennungswert hat, mich da natürlich dran erinnert. Wer einen rasanten, actiongeladenen Kriminalfall erwartet, wird hier eher enttäuscht sein, denn rasant und Action passen so gar nicht zum Wesen von DC Smith und das ist auch absolut in Ordnung. Mir hat der sehr klassische englische Stil dieses Kriminalromans unglaublich gut gefallen, ich mochte die unorthodoxe, aber sehr empathische Ermittlungsarbeit von Smith sehr und auch der Kriminalfall als solcher hatte eine gute Basis und wahr nachvollziehbar aufgebaut und erzählt.
"Ein unglücklicher Tod" ist eher still, dadurch aber nicht weniger kraftvoll und ich hoffe auf mehr aus dieser Reihe.
Peter Grainger schickt seinen unbequemen Ermittler DC Smith (der Leser muss lange warten, um zu erfahren wofür die Abkürzung DC steht) hier zum ersten Mal auf Verbrecherjagd und unbequem trifft es ganz gut, denn eigentlich hätten Smiths Vorgesetzte ihn lieber in den Ruhestand geschickt. Der Grund hierfür wird im Buch immer wieder mal thematisiert, aber letztlich nicht all zu präsent behandelt, ich denke, dass der Autor diesen Teil der Story immer mal wieder in den Folgebänden zur Sprache bringen wird, einfach weil hierdurch die Persönlichkeit Smiths und dadurch sein Handel gut nachzuvollziehen ist. Smith ist eine ganz besondere Art Ermittler, sehr fokussiert, eher einzelgängerisch, still, aber den wenigen Personen, denen er sein Vertrauen und seine Sympathie entgegenbringt, loyal, er ist gerechtigkeitsliebend, moralisch, scheut sich nicht davor den schwierigeren Weg zu gehen und auch mal unbequeme Fragen zu stellen. Dafür nimmt er in Kauf einigen Kollegen, wie auch Vorgesetzten ein Dorn im Auge zu sein.
Ich bin ja zugegebenermaßen ein riesen Fan solcher speziellen Ermittler, Smith erinnert mich ein bisschen an DI Jimmy Perez aus Mord auf Shetland, an Vera Stanhope, oder auch schwach an Donna Leons Brunetti, den ich sehr mag. Vielleicht kommt das aber auch ein bisschen daher, dass ich die Brunetti-Krimis alle ebenfalls in der Ausgabe aus dem Diogenes Verlag besitze und die wunderbare einheitliche Covergestaltung, die einen absoluten Wiedererkennungswert hat, mich da natürlich dran erinnert. Wer einen rasanten, actiongeladenen Kriminalfall erwartet, wird hier eher enttäuscht sein, denn rasant und Action passen so gar nicht zum Wesen von DC Smith und das ist auch absolut in Ordnung. Mir hat der sehr klassische englische Stil dieses Kriminalromans unglaublich gut gefallen, ich mochte die unorthodoxe, aber sehr empathische Ermittlungsarbeit von Smith sehr und auch der Kriminalfall als solcher hatte eine gute Basis und wahr nachvollziehbar aufgebaut und erzählt.
"Ein unglücklicher Tod" ist eher still, dadurch aber nicht weniger kraftvoll und ich hoffe auf mehr aus dieser Reihe.