Tee, trockener Humor und tiefe Wasser: Eine geniale Krimi-Entdeckung aus Norfolk
Krimis müssen mich wirklich überzeugen. Ich bin da wählerisch. Sie brauchen eine schlau durchdachte, klug konstruierte Geschichte, eine ordentliche Portion Spannung, die neugierig auf den nächsten Puzzlestein macht, und vor allem eine Ermittlerfigur, die verschroben und zugleich so richtig liebenswert ist. Peter Grainger – der eigentlich Robert Partridge heißt – war mir bisher völlig unbekannt, entpuppt sich mit „Ein unglücklicher Tod: Ein Fall für DC Smith“ aber als echte Entdeckung!
Das ganz große Highlight des Romans ist zweifellos DC Smith selbst. Er ist erfrischenderweise kein typisch kaputter, daueralkoholisierter Ermittler, sondern ein Mann von ruhiger Würde, bemerkenswerter Menschenkenntnis und einem herrlich trockenen, typisch britischen Humor. Seine feine Ironie und die subtilen Wortgefechte sind ein echter sprachlicher Genuss. Auch die Dynamik mit dem Neuling Chris Waters bringt eine wunderbare, fast väterliche Wärme in die Story.
Grainger beweist ein enormes Gespür für Zwischentöne und verzichtet komplett auf rasante Action, Schockeffekte oder spektakuläre Gewalt. Das unaufgeregte Norfolk wird dabei zu einem absolut glaubwürdigen, faszinierenden Schauplatz.
Ein meisterhaft entschleunigter, sprachlich gewandter Kriminalroman britischer Schule, der mit viel Intelligenz und Wärme besticht. Für mich ein Buch mit extrem hohem Suchtfaktor! Und das Beste: Die Fortsetzung „Gnade vor Recht“ erscheint bereits im September.
Das ganz große Highlight des Romans ist zweifellos DC Smith selbst. Er ist erfrischenderweise kein typisch kaputter, daueralkoholisierter Ermittler, sondern ein Mann von ruhiger Würde, bemerkenswerter Menschenkenntnis und einem herrlich trockenen, typisch britischen Humor. Seine feine Ironie und die subtilen Wortgefechte sind ein echter sprachlicher Genuss. Auch die Dynamik mit dem Neuling Chris Waters bringt eine wunderbare, fast väterliche Wärme in die Story.
Grainger beweist ein enormes Gespür für Zwischentöne und verzichtet komplett auf rasante Action, Schockeffekte oder spektakuläre Gewalt. Das unaufgeregte Norfolk wird dabei zu einem absolut glaubwürdigen, faszinierenden Schauplatz.
Ein meisterhaft entschleunigter, sprachlich gewandter Kriminalroman britischer Schule, der mit viel Intelligenz und Wärme besticht. Für mich ein Buch mit extrem hohem Suchtfaktor! Und das Beste: Die Fortsetzung „Gnade vor Recht“ erscheint bereits im September.