Tod eines Teenagers - Der erste Fall von DC Smith
Inhalt:
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DC Smith ist ein sehr eigenwilliger Polizist in Norfolk. Dies hat ihm zwar viel Erfolg, aber nicht immer Freunde auf dem Revier eingebracht. Zuletzt wurde er in ein internes Ermittlungsverfahren verwickelt. Dennoch denkt er noch lange nicht an die Rente, die ihm sein Vorgesetzter nahelegt!
Um wieder im Dienst Fuß zu fassen, bekommt er einen scheinbar harmlosen Todesfall: Ein Jugendlicher ist in einem Fluss ertrunken. Er hatte Alkohol im Blut und alles scheint auf einen Unfall hinauszulaufen. Doch als DC genauer hinschaut, gibt es einige Ungereimtheiten. War es Mord?
Mein Eindruck:
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"Da war noch etwas in Waters’ Blick, eine unausgesprochene Frage vielleicht, aber die konnte warten. Die Vergangenheit aufzudecken war wie eine Ausgrabung, man ging am besten langsam und mit einem feinen Pinsel zu Werke, denn alles war zerbrechlich. Und der Tag war noch nicht zu Ende, es würde noch zwei oder drei Stunden dauern, bevor sie sich ihren Lohn für heute verdient hatten." (S. 47)
Bereits im Prolog wird Spannung aufgebaut, in dem eine Zeugin den vermeintlichen Unfalltod des Jungen schildert. Dennoch hat es mich einige Zeit gekostet, bis ich mich auf die Handlung einlassen konnte, denn direkt im Anschluss geht es weiter mit dem ersten Gespräch von DC und seinem Vorgesetzten. In diesem wird das interne Ermittlungsverfahren immer wieder angedeutet, hingegen bleibt leider bis zum Ende unklar, was konkret passiert ist.
Der aktuelle Fall entfaltet sich sehr langsam und nimmt bis zum Ende an Komplexität zu. Dabei fiel es mir besonders gegen Ende immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Es spielen viele Personen und unterschiedliche Gruppierungen eine Rolle. Diese Tatsache in Kombination mit einigen historischen Ereignissen, auf die Bezug genommen wird, machen den Fall komplex. Ich war zwischendurch verwirrt und froh, dass es am Ende eine ausführliche Erläuterung gibt.
"Früher, dachte Smith, bestand die Rückkehr nach einer Grippe oder einer Verletzung darin, dass man sich einstempelte und den Müll aus seinem Postfach in den Papierkorb schmiss. Heutzutage wurde jedes Mal ein hochoffizielles Willkommensgespräch veranstaltet. Kein Wunder, dass es so viele Chefs gab." (S. 9)
DC ist mir sehr sympathisch, er ist hartnäckig, hat ein Gespür für Menschen und Gerechtigkeit. Obwohl er Witwer ist, ist er im Vergleich zu vielen anderen Ermittlern nicht seelisch zerrüttet oder hat Suchtprobleme. Zudem gefiel mir sein trockener, britischer Humor. Auch sein neuer Assistent Chris Waters ist mir ans Herz gewachsen.
Für mich war es eine andere Form von britischem Cosy-Crime und ich bin auf die Folgebände sehr gespannt.
Fazit:
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Britischer Cosy-Crime der anderen Art mit subtiler Spannung und einem sympathisch Charakter-Ermittler
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DC Smith ist ein sehr eigenwilliger Polizist in Norfolk. Dies hat ihm zwar viel Erfolg, aber nicht immer Freunde auf dem Revier eingebracht. Zuletzt wurde er in ein internes Ermittlungsverfahren verwickelt. Dennoch denkt er noch lange nicht an die Rente, die ihm sein Vorgesetzter nahelegt!
Um wieder im Dienst Fuß zu fassen, bekommt er einen scheinbar harmlosen Todesfall: Ein Jugendlicher ist in einem Fluss ertrunken. Er hatte Alkohol im Blut und alles scheint auf einen Unfall hinauszulaufen. Doch als DC genauer hinschaut, gibt es einige Ungereimtheiten. War es Mord?
Mein Eindruck:
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"Da war noch etwas in Waters’ Blick, eine unausgesprochene Frage vielleicht, aber die konnte warten. Die Vergangenheit aufzudecken war wie eine Ausgrabung, man ging am besten langsam und mit einem feinen Pinsel zu Werke, denn alles war zerbrechlich. Und der Tag war noch nicht zu Ende, es würde noch zwei oder drei Stunden dauern, bevor sie sich ihren Lohn für heute verdient hatten." (S. 47)
Bereits im Prolog wird Spannung aufgebaut, in dem eine Zeugin den vermeintlichen Unfalltod des Jungen schildert. Dennoch hat es mich einige Zeit gekostet, bis ich mich auf die Handlung einlassen konnte, denn direkt im Anschluss geht es weiter mit dem ersten Gespräch von DC und seinem Vorgesetzten. In diesem wird das interne Ermittlungsverfahren immer wieder angedeutet, hingegen bleibt leider bis zum Ende unklar, was konkret passiert ist.
Der aktuelle Fall entfaltet sich sehr langsam und nimmt bis zum Ende an Komplexität zu. Dabei fiel es mir besonders gegen Ende immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Es spielen viele Personen und unterschiedliche Gruppierungen eine Rolle. Diese Tatsache in Kombination mit einigen historischen Ereignissen, auf die Bezug genommen wird, machen den Fall komplex. Ich war zwischendurch verwirrt und froh, dass es am Ende eine ausführliche Erläuterung gibt.
"Früher, dachte Smith, bestand die Rückkehr nach einer Grippe oder einer Verletzung darin, dass man sich einstempelte und den Müll aus seinem Postfach in den Papierkorb schmiss. Heutzutage wurde jedes Mal ein hochoffizielles Willkommensgespräch veranstaltet. Kein Wunder, dass es so viele Chefs gab." (S. 9)
DC ist mir sehr sympathisch, er ist hartnäckig, hat ein Gespür für Menschen und Gerechtigkeit. Obwohl er Witwer ist, ist er im Vergleich zu vielen anderen Ermittlern nicht seelisch zerrüttet oder hat Suchtprobleme. Zudem gefiel mir sein trockener, britischer Humor. Auch sein neuer Assistent Chris Waters ist mir ans Herz gewachsen.
Für mich war es eine andere Form von britischem Cosy-Crime und ich bin auf die Folgebände sehr gespannt.
Fazit:
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Britischer Cosy-Crime der anderen Art mit subtiler Spannung und einem sympathisch Charakter-Ermittler