Unkonventionell, ruhig und spannend
Mit Ein unglücklicher Tod erscheint ein Roman von Peter Grainger, der bereits 2013 im Selbstverlag veröffentlicht wurde, nun in einer Neuauflage bei Diogenes. Das ist eine schöne Gelegenheit, diese ungewöhnliche Krimireihe kennenzulernen.
Im Mittelpunkt stehen DC Smith und der junge Praktikant DC Waters. Smith soll Waters einarbeiten. Das ist eine Aufgabe, die er zunächst alles andere als begeistert übernimmt. Aus dieser Konstellation entwickelt sich eine interessante Dynamik, die den Roman ebenso trägt wie der eigentliche Kriminalfall.
Zunächst scheint alles eindeutig. Ein junger Mann ist ertrunken, nachdem er aus jugendlichem Leichtsinn hinter einem Kanufahrer hergeschwommen war. Seine Leiche wird später unter einigen Bäumen am Ufer gefunden, und der Fall wird zunächst als tragischer Unfall eingestuft. Doch Smith gibt sich mit der offensichtlichen Erklärung nicht zufrieden. Gemeinsam mit Waters beginnt er, den Fall genauer unter die Lupe zu nehmen.
Mit viel Fingerspitzengefühl, genauer Beobachtung und manchmal auch auf unkonventionellen Wegen kommen die beiden Schritt für Schritt einem Geheimnis auf die Spur. Mehr möchte ich über die Handlung nicht verraten, denn gerade das allmähliche Entwirren der Zusammenhänge macht einen großen Teil des Lesevergnügens aus.
Peter Grainger erzählt ruhig und ohne übertriebene Action. Statt spektakulärer Wendungen setzt er auf glaubwürdige Figuren, sorgfältige Ermittlungsarbeit und eine Atmosphäre, die den Leser bis zum Ende fesselt. Besonders DC Smith hebt sich wohltuend von den oft klischeehaften Ermittlern des Genres ab. Er ist nachdenklich, empathisch und verlässt sich ebenso auf Menschenkenntnis wie auf kriminalistisches Gespür.
Ein unglücklicher Tod ist ein gut durchdachter Kriminalroman, der mit seiner unaufgeregten Erzählweise und seinen sympathischen Figuren überzeugt. Ich habe den Roman als angenehm unkonventionell und ausgesprochen lesenswert empfunden.
Im Mittelpunkt stehen DC Smith und der junge Praktikant DC Waters. Smith soll Waters einarbeiten. Das ist eine Aufgabe, die er zunächst alles andere als begeistert übernimmt. Aus dieser Konstellation entwickelt sich eine interessante Dynamik, die den Roman ebenso trägt wie der eigentliche Kriminalfall.
Zunächst scheint alles eindeutig. Ein junger Mann ist ertrunken, nachdem er aus jugendlichem Leichtsinn hinter einem Kanufahrer hergeschwommen war. Seine Leiche wird später unter einigen Bäumen am Ufer gefunden, und der Fall wird zunächst als tragischer Unfall eingestuft. Doch Smith gibt sich mit der offensichtlichen Erklärung nicht zufrieden. Gemeinsam mit Waters beginnt er, den Fall genauer unter die Lupe zu nehmen.
Mit viel Fingerspitzengefühl, genauer Beobachtung und manchmal auch auf unkonventionellen Wegen kommen die beiden Schritt für Schritt einem Geheimnis auf die Spur. Mehr möchte ich über die Handlung nicht verraten, denn gerade das allmähliche Entwirren der Zusammenhänge macht einen großen Teil des Lesevergnügens aus.
Peter Grainger erzählt ruhig und ohne übertriebene Action. Statt spektakulärer Wendungen setzt er auf glaubwürdige Figuren, sorgfältige Ermittlungsarbeit und eine Atmosphäre, die den Leser bis zum Ende fesselt. Besonders DC Smith hebt sich wohltuend von den oft klischeehaften Ermittlern des Genres ab. Er ist nachdenklich, empathisch und verlässt sich ebenso auf Menschenkenntnis wie auf kriminalistisches Gespür.
Ein unglücklicher Tod ist ein gut durchdachter Kriminalroman, der mit seiner unaufgeregten Erzählweise und seinen sympathischen Figuren überzeugt. Ich habe den Roman als angenehm unkonventionell und ausgesprochen lesenswert empfunden.