Ein Mensch am Rand
Die Leseprobe zeigt eine Erzählerin, die mit schonungsloser Offenheit durch ihre Erinnerungen und ihr aktuelles Leben streift. Zwischen Kindheitsscham, sozialer Unsicherheit und dem Wunsch nach Nähe entsteht ein Ton, der zugleich scharf, verletzlich und überraschend komisch wirkt. Kings Sprache legt jede kleine Peinlichkeit frei, ohne sie auszuschlachten – vielmehr entsteht das Porträt einer Frau, die ständig versucht, ihren Platz zu finden, und dabei immer wieder an sich selbst und ihrer Umgebung aneckt.