Leseeindruck in drei Worten: bissig – unangenehm – schonungslos!

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jane.bookish Avatar

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Lillian ist ehrlich gesagt keine besonders angenehme Hauptfigur – aber genau das macht die Leseprobe interessant. Sie ist neidisch, unsicher, teilweise ziemlich gemein in ihren Gedanken und permanent damit beschäftigt, sich selbst neu zu inszenieren. Aufmerksamkeit, Beziehungen, Sex, Arbeit – alles fühlt sich bei ihr wie eine Performance an.

Der Schreibstil ist direkt, bissig und sehr beobachtend. Viele Gedanken sind unangenehm ehrlich, teilweise sehr intim – aber genau deshalb liest es sich so gut. Der Humor ist dabei ziemlich schwarz und funktioniert richtig gut.

Für mich fühlt sich eher wie eine Geschichte über Einsamkeit, Selbstbild und weibliche Wut. Emotional deutlich düsterer, als Cover und Titel zuerst vermuten lassen.