Ein Roman mit Sogkraft
"Ein unheimlich guter Mensch" ist ein Roman, welcher mich sowohl zum Schmunzeln, Verzweifeln und Nachdenken gebracht hat. Die Protagonistin hin sich besonders durch ihre Ambivalenz hervor und erschien mir sowohl als äußerst unsympathisch, als auch an einigen Stellen als nachvollziehbar und relatable. Die Leser:innen können in die tiefste Gedankenwelt der Protagonist Lillian eintauchen und lernen sowohl ihre liebenswerten Seiten, als auch ihre tiefsten Abgründe kennen. Diese Nähe zu einer äußerst zynischen und egozentrischen Figur macht den Roman besonders und entwickelt eine gewisse Faszination. Auch wenn Gedanken Lillians und Emotionen ihrerseits stellenweise meinerseits überhaupt nicht nachvollziehbar waren, entwickelte sich beim Lesen ein Sog, welcher mich immer wieder in die Handlung zog und der Roman konnte eine durchgängige Spannung aufrecht erhalten.
"Ein unheimlich guter Mensch" ist ein Roman mit Sogkraft, welcher mit Klischees und dem Aufbrechen dieser, einer stellenweise durchaus unsympathischen Protagonistin und einem unerwarteten Ende daherkommt.
"Ein unheimlich guter Mensch" ist ein Roman mit Sogkraft, welcher mit Klischees und dem Aufbrechen dieser, einer stellenweise durchaus unsympathischen Protagonistin und einem unerwarteten Ende daherkommt.