Ein schräges, originelles Leseerlebnis
Lillian ist ein absolutes Weird Girl. Sie ist obsessiv und wahrscheinlich könnte man ihr einige Persönlichkeitsstörungen attestieren. Ihr zu folgen ist anstrengend, weil sie anstrengend ist, weil was sie tut anstrengend ist. Sie ist unangenehm und unbequem. Sie ist faszinierend. Und wie man Lillilan sieht, sagt vielleicht auch einiges über die/ den Lesende*n selbst aus, weil man sich von ihr abgrenzen möchte: Puh, so bin ich glücklicherweise nicht. Ihr Bedürfnis nach Liebe, Bestätigung und Dazugehörigkeit sind absolut nachvollziehbar - ihre Entscheidungen und Taten jedoch weniger.
Um Lillians Geschichte zu erzählen hat King die Ich-Perspektive gewählt, Das finde ich interessant, da dies eine sehr unzuverlässige Erzählperspektive ist - gefiltert durch die Perspektive der Hauptperson und dadurch aber auch unmittelbar. Man ist mittendrin in Lillians rasenden Gedanken. Sie ist durchaus in der Lage wahrzunehmen, dass sie nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft und sich teilweise ihre Lügen und Widersprüche bewusst. Das macht die Spannung und den bissigen, schwarzen Humor des Romans aus, in dem es um die Unsicherheiten einer Generation geht, die zwischen Dating-Apps, und Selbstoptimierung ihren Platz sucht.
Um Lillians Geschichte zu erzählen hat King die Ich-Perspektive gewählt, Das finde ich interessant, da dies eine sehr unzuverlässige Erzählperspektive ist - gefiltert durch die Perspektive der Hauptperson und dadurch aber auch unmittelbar. Man ist mittendrin in Lillians rasenden Gedanken. Sie ist durchaus in der Lage wahrzunehmen, dass sie nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft und sich teilweise ihre Lügen und Widersprüche bewusst. Das macht die Spannung und den bissigen, schwarzen Humor des Romans aus, in dem es um die Unsicherheiten einer Generation geht, die zwischen Dating-Apps, und Selbstoptimierung ihren Platz sucht.