Más Magaritas, por favor!
Lillian kann nicht akzeptieren, dass Henry keine Beziehung mit ihr eingehen möchte, daher will sie mit einem Zauber einer Influencer Hexe Rache nehmen. Am nächsten Tag ist Henry plötzlich wirklich tot und während den Ermittlungen, stellt Lillian fest, dass nicht nur Henry jahrelang schon eine ernsthaft Beziehung führte, sondern auch, dass sogar sie selbst Geheimnisse vor sich verbirgt...
Bei Lillian handelt es sich um eine eigentlich zu tiefst unsympathische Protagonistin, die mit ihren fies, zynisch überladenen Aussagen direkt ins Schwarze trifft und dabei auch nicht an schwarzem Humor spart. Sie ist gefangen in ihrer Mischung aus Narzissmus und Opfermentalität und nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf ihre wenigen Freunde, um nicht zu sagen freundschaftlichen Bekannte, denn so richtig hat sie keine Beziehung zu jemanden. Sie benutzt ihre Freundin Jamie wie einen Geldautomat und trifft sich mit ihr in Bars, denn trinkt man in Gesellschaft so ist "man keine richtige Alkoholikerin". Ihren Job vernachlässigt sie, für den sie aus ihrer Sicht auch viel zu gut ist und bei jeder Person wiegt sie zunächst deren Nutzen für sie selbst ab. Sie hat kein Bewusstsein für Scham, rechtfertigt ihr ungesundes Verhalten mühelos vor sich selbst, ist grenzenlos selbstverliebt, gleichzeitig vernachlässigt sie sich körperlich mehr und mehr aufgrund des Alkoholismus, der wie ein oberflächlicher Schwelbrand ständig thematisiert wird und mit fortschreitender Handlung stark zunimmt. Die Therapeutin, bei der sie kurzzeitig einen einzeln Termin wahrnimmt, beschreibt es sehr treffend:
"Tatsächlich glaube ich, Sie gehen davon aus, dass Sie zu den interessantesten Menschen der Welt gehören, wenn Sie sich nicht sogar für die interessanteste Person überhaupt halten."
Und trotz alle dem, kann ich dieses Buch nur empfehlen! Es ist unheimlich interessant Lillians Selbstdestruktion mitzuerleben und besonders der Schluss verbringt die traurige Wahrheit zu ihrer toxischen Persönlichkeitsstruktur. Die Autorin hatte mich mit dem humorvoll, intelligenten Schreibstil im Geschehen gefangen genommen und das Lesen war dadurch ein leichtes sowie sehr faszinierendes Lesevergnügen.
Fazit: Das Buch ist ein klein wenig wie ein Autounfall, man kann nicht aufhören zu lesen, obwohl man sich am liebsten die Augen zu halten würde!
Bei Lillian handelt es sich um eine eigentlich zu tiefst unsympathische Protagonistin, die mit ihren fies, zynisch überladenen Aussagen direkt ins Schwarze trifft und dabei auch nicht an schwarzem Humor spart. Sie ist gefangen in ihrer Mischung aus Narzissmus und Opfermentalität und nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf ihre wenigen Freunde, um nicht zu sagen freundschaftlichen Bekannte, denn so richtig hat sie keine Beziehung zu jemanden. Sie benutzt ihre Freundin Jamie wie einen Geldautomat und trifft sich mit ihr in Bars, denn trinkt man in Gesellschaft so ist "man keine richtige Alkoholikerin". Ihren Job vernachlässigt sie, für den sie aus ihrer Sicht auch viel zu gut ist und bei jeder Person wiegt sie zunächst deren Nutzen für sie selbst ab. Sie hat kein Bewusstsein für Scham, rechtfertigt ihr ungesundes Verhalten mühelos vor sich selbst, ist grenzenlos selbstverliebt, gleichzeitig vernachlässigt sie sich körperlich mehr und mehr aufgrund des Alkoholismus, der wie ein oberflächlicher Schwelbrand ständig thematisiert wird und mit fortschreitender Handlung stark zunimmt. Die Therapeutin, bei der sie kurzzeitig einen einzeln Termin wahrnimmt, beschreibt es sehr treffend:
"Tatsächlich glaube ich, Sie gehen davon aus, dass Sie zu den interessantesten Menschen der Welt gehören, wenn Sie sich nicht sogar für die interessanteste Person überhaupt halten."
Und trotz alle dem, kann ich dieses Buch nur empfehlen! Es ist unheimlich interessant Lillians Selbstdestruktion mitzuerleben und besonders der Schluss verbringt die traurige Wahrheit zu ihrer toxischen Persönlichkeitsstruktur. Die Autorin hatte mich mit dem humorvoll, intelligenten Schreibstil im Geschehen gefangen genommen und das Lesen war dadurch ein leichtes sowie sehr faszinierendes Lesevergnügen.
Fazit: Das Buch ist ein klein wenig wie ein Autounfall, man kann nicht aufhören zu lesen, obwohl man sich am liebsten die Augen zu halten würde!