Weird Girl Fiction at its best!
Mit „Ein unheimlich guter Mensch“ hat Kirsten King einen Debütroman geschaffen, der sich wunderbar in den „Weird Girl Fiction“-Trend einreiht.
Lillian ist 29 Jahre alt, arbeitet in einem Marketingunternehmen und ist auf dem besten Wege Henrys feste Freundin zu werden - jedenfalls denkt sie das. Als Henry jedoch unerwartet und auf höchst ungalante Art mit Lillian Schluss macht, beschließt sie im betrunkenen Zustand ihn mit einem Schadenzauber zu belegen. Am nächsten Tag ist Henry tot - und Lillian im Fokus der Ermittlungen.
Anfangs noch halbwegs nahbar entwickelt sich Lillian immer mehr zu einer Person, die mit voranschreitender Handlung zunehmend eskaliert und scheinbar komplett den Bezug zur Realität verliert. Egoistisch, selbstbezogen und durchweg unreflektiert können (oder wollen) sich wohl die wenigsten mit ihr identifizieren, doch genau dieser Aspekt macht es so spannend, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen.
Der Schreibstil von King ist klar und eindringlich, mit einer großen Portion schwarzem Humor. Die kurzen Kapitel haben bei mir zusätzlich zu einem regelrechten Lesesog geführt.
„Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein wahnsinnig unterhaltsames Buch, das sicher nicht jedem zusagt. Wer Bücher mit absurdem Plot und „unhinged“ Protagonist:innen mag, wird dieses aber mit Sicherheit lieben!
Lillian ist 29 Jahre alt, arbeitet in einem Marketingunternehmen und ist auf dem besten Wege Henrys feste Freundin zu werden - jedenfalls denkt sie das. Als Henry jedoch unerwartet und auf höchst ungalante Art mit Lillian Schluss macht, beschließt sie im betrunkenen Zustand ihn mit einem Schadenzauber zu belegen. Am nächsten Tag ist Henry tot - und Lillian im Fokus der Ermittlungen.
Anfangs noch halbwegs nahbar entwickelt sich Lillian immer mehr zu einer Person, die mit voranschreitender Handlung zunehmend eskaliert und scheinbar komplett den Bezug zur Realität verliert. Egoistisch, selbstbezogen und durchweg unreflektiert können (oder wollen) sich wohl die wenigsten mit ihr identifizieren, doch genau dieser Aspekt macht es so spannend, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen.
Der Schreibstil von King ist klar und eindringlich, mit einer großen Portion schwarzem Humor. Die kurzen Kapitel haben bei mir zusätzlich zu einem regelrechten Lesesog geführt.
„Ein unheimlich guter Mensch“ ist ein wahnsinnig unterhaltsames Buch, das sicher nicht jedem zusagt. Wer Bücher mit absurdem Plot und „unhinged“ Protagonist:innen mag, wird dieses aber mit Sicherheit lieben!