„Ein unheimlich guter Mensch“ von Kirsten King ist eines dieser Bücher, das man kaum einordnen kann und genau das macht es so unglaublich unterhaltsam. Die Handlung ist erfrischend anders: Wir begleiten die 29‑jährige Lillian, die in Boston lebt, im Marketing arbeitet. Schon von Kind an besitzt sie ein hohes Selbstbewusstsein und weiß klar was sie will. Dabei gibt sie sich nach außen oft Gesellschaftsformation, während ihre Gedanken irgendwo zwischen frech, anmaßend und komplett unverschämt pendelt. Sie überschreitet Grenzen, beleidigt Menschen ohne mit der Wimper zu zucken und hält sich trotzdem für einen moralisch einwandfreien Menschen.
Plötzlich steht Lillian im Zentrum eines Mordfalls, den sie selbst nicht ganz ernst nimmt, während ihr Leben in alle Richtungen entgleitet. King gelingt dabei eine tolle Mischung aus schwarzem Humor, toxischer Selbstinszenierung und echter Spannung funktioniert erstaunlich gut.
King schafft es, eine Protagonistin zu erschaffen, die man nicht mögen muss, die man aber unbedingt weiter begleiten will. Hinter all der Selbstüberschätzung blitzen immer wieder Momente auf, die fast menschlich wirken. Besonders eindrucksvoll.
Diese Mischung aus Selbstironie, moralischer Verwirrung und schwarzem Humor macht den Roman einzigartig.
Auch handwerklich überzeugt das Debüt. Kurze Kapitel, ein sehr gutes Pacing, pointierte Dialoge und immer wieder kleine Murder‑Mystery‑Vibes. Ich habe mich gleichzeitig köstlich amüsiert und ständig den Kopf geschüttelt. Der Roman und besonders Lillian und ihre Art sind erfrischend, anders und bissig.
King legt ein ungewöhnliches, herrlich böses Debüt mit einer Protagonistin, die man nicht vergisst. Perfekt für alle, die schwarzen Humor, toxische Charaktere und Geschichten lieben, die sich nicht an Regeln halten. An manchen Stellen hätte es etwas mehr Tiefgang bedurft.
Plötzlich steht Lillian im Zentrum eines Mordfalls, den sie selbst nicht ganz ernst nimmt, während ihr Leben in alle Richtungen entgleitet. King gelingt dabei eine tolle Mischung aus schwarzem Humor, toxischer Selbstinszenierung und echter Spannung funktioniert erstaunlich gut.
King schafft es, eine Protagonistin zu erschaffen, die man nicht mögen muss, die man aber unbedingt weiter begleiten will. Hinter all der Selbstüberschätzung blitzen immer wieder Momente auf, die fast menschlich wirken. Besonders eindrucksvoll.
Diese Mischung aus Selbstironie, moralischer Verwirrung und schwarzem Humor macht den Roman einzigartig.
Auch handwerklich überzeugt das Debüt. Kurze Kapitel, ein sehr gutes Pacing, pointierte Dialoge und immer wieder kleine Murder‑Mystery‑Vibes. Ich habe mich gleichzeitig köstlich amüsiert und ständig den Kopf geschüttelt. Der Roman und besonders Lillian und ihre Art sind erfrischend, anders und bissig.
King legt ein ungewöhnliches, herrlich böses Debüt mit einer Protagonistin, die man nicht vergisst. Perfekt für alle, die schwarzen Humor, toxische Charaktere und Geschichten lieben, die sich nicht an Regeln halten. An manchen Stellen hätte es etwas mehr Tiefgang bedurft.