zwiegespalten
Lillian wünscht sich, dass aus ihrer Situationship eine Beziehung wird - was ich persönlich absolut nicht nachvollziehen kann, denn Henry v3rg3waltigt sie sogar. Als er sie danach sitzen lässt, übt sie einen Youtube-Zauber aus. Am nächsten Tag ist er t0t und sie wegen einer drohenden Textnachricht tatverdächtig. Und dann findet sie auch noch heraus, dass er die ganze Zeit in einer Bez war, wofür es mMn viele Anzeichen gab.
Ich weiß nicht genau, wie ich den Roman einordnen würde: Thriller? Weird Girl Fiction? Female Horror?
Mit Lillian, Henry und dessen Freundin Nora habe ich mich schwer getan. Wenn Figuren unsympathisch ist, gleicht die Erzählung es oft durch Humor und Reflexion aus, was hier nicht der Fall war. Für mich muss nicht immer jede Buchfigur symp. sein, aber eine gewisse Greifbarkeit wäre schön gewesen.
Ich hätte mir gewünscht, dass die betrogenen Frauen sich nicht gegenseitig die Schuld geben, sondern Henry.
Lillian ist eine Narzisstin, die sich selbst permanent in der Opferrolle sieht - manchmal zurecht, meistens nicht. Selbst ihre beste Freundin hat sie ziemlich übel und selbstsüchtig behandelt, alle außer sich selbst hat sie von vorne herein gehasst - auch sich, als sie mal kurz ihr Spiegelbild nicht zuordnen konnte.
Das Ende hat mich total überrascht, mit dem Twist hätte ich wirklich niemals gerechnet oder generell mit der Richtung, die der Roman einschlägt, wow. Das ist wirklich hängen geblieben.
Sprachlich habe ich das Buch als literarisch eindrucksvoll wahrgenommen, trzd hatte es für mich Längen, die in diesem Genre idR durch Reflexion und Charakterentwicklung wettgemacht wird, hier leider nicht. Deswegen habe ich mich irgendwann einfach nicht mehr damit wohl gefühlt, dass Lillian alles und jeden mies behandelt hat und darüber ging es nicht hinaus. Das Potenzial wäre da gewesen.
Besonders ist es für mich eine riesige Cover Liebe, das Buch ist mir direkt ins Auge gestochen ♡ ich glaube, dadurch und den Klappentext habe ich mit mehr Fokus auf schwarzen Humor gerechnet, durch das Cover mit Ironie, Sarkasmus und Charme.
Trotzdem ist die Geschichte hängen geblieben und ich konnte es auch nicht aus der Hand legen, es hat mich auf seine Weise gefesselt. Gedanklich hänge ich noch zwischen den Stühlen, aber ich würde es jedem empfehlen, die nichts gegen einen literarischen Text mit Figuren haben, mit denen man sich nicht unbedingt identifizieren kann oder will.
Ich weiß nicht genau, wie ich den Roman einordnen würde: Thriller? Weird Girl Fiction? Female Horror?
Mit Lillian, Henry und dessen Freundin Nora habe ich mich schwer getan. Wenn Figuren unsympathisch ist, gleicht die Erzählung es oft durch Humor und Reflexion aus, was hier nicht der Fall war. Für mich muss nicht immer jede Buchfigur symp. sein, aber eine gewisse Greifbarkeit wäre schön gewesen.
Ich hätte mir gewünscht, dass die betrogenen Frauen sich nicht gegenseitig die Schuld geben, sondern Henry.
Lillian ist eine Narzisstin, die sich selbst permanent in der Opferrolle sieht - manchmal zurecht, meistens nicht. Selbst ihre beste Freundin hat sie ziemlich übel und selbstsüchtig behandelt, alle außer sich selbst hat sie von vorne herein gehasst - auch sich, als sie mal kurz ihr Spiegelbild nicht zuordnen konnte.
Das Ende hat mich total überrascht, mit dem Twist hätte ich wirklich niemals gerechnet oder generell mit der Richtung, die der Roman einschlägt, wow. Das ist wirklich hängen geblieben.
Sprachlich habe ich das Buch als literarisch eindrucksvoll wahrgenommen, trzd hatte es für mich Längen, die in diesem Genre idR durch Reflexion und Charakterentwicklung wettgemacht wird, hier leider nicht. Deswegen habe ich mich irgendwann einfach nicht mehr damit wohl gefühlt, dass Lillian alles und jeden mies behandelt hat und darüber ging es nicht hinaus. Das Potenzial wäre da gewesen.
Besonders ist es für mich eine riesige Cover Liebe, das Buch ist mir direkt ins Auge gestochen ♡ ich glaube, dadurch und den Klappentext habe ich mit mehr Fokus auf schwarzen Humor gerechnet, durch das Cover mit Ironie, Sarkasmus und Charme.
Trotzdem ist die Geschichte hängen geblieben und ich konnte es auch nicht aus der Hand legen, es hat mich auf seine Weise gefesselt. Gedanklich hänge ich noch zwischen den Stühlen, aber ich würde es jedem empfehlen, die nichts gegen einen literarischen Text mit Figuren haben, mit denen man sich nicht unbedingt identifizieren kann oder will.