Zwischen Trauer und Ordnung
Manchmal fühlt sich ein Foto wie ein Portal an. Ich sehe mich auf einer Beerdigung, und doch bin ich nicht ich. Ein Doppelgänger aus Papier und Licht starrt mich an, als wäre mein Leben jemand anderem passiert. Vor mir der Sarg, darin mein Mann, umringt von unseren Söhnen, seinen Töchtern, seiner Enkelin – und über allem eine Kälte, die zugleich vertraut ist, wie der Märzwind, der schon meine Mutter begleitet hat. Ich bin da, und doch abwesend, ein Schatten unter Schatten, ein Publikum meiner eigenen Trauer.
Das Haus, in das ich später zurückkehre, ist kein Zuhause mehr, sondern ein Archiv unserer Leben. Jeder Stapel, jedes Heft, jede verstaubte Zeitung schreit nach Beachtung, fordert mich heraus, das Vergangene zu ordnen, bevor es mich erstickt. Zwischen den abblätternden Wänden, den alten Büchern und dem Nikotin, das wie ein geheimer Filmgeruch durch die Räume kriecht, wird mir klar: Das Leben ist nichts als Schichten von Erinnerungen, und ich muss mich durch sie hindurchgraben, um wieder atmen zu können.
Doch selbst im Staub, zwischen Trauer und Ordnung, lauert das Komische, das Lebendige. Ein Handstand geht schief, Gelächter hallt durch die Räume, und ich erkenne: Auch der Tod erlaubt ein kleines Chaos, ein schräges Aufbegehren, einen Atemzug des Lebens zwischen den Zeilen des Vergangenen. Und in diesem Moment, zwischen Melancholie und Heiterkeit, beginnt die eigentliche Reise – eine Reise durch Häuser, Erinnerungen und die eigene, noch unvollständig erzählte Geschichte.
Das Haus, in das ich später zurückkehre, ist kein Zuhause mehr, sondern ein Archiv unserer Leben. Jeder Stapel, jedes Heft, jede verstaubte Zeitung schreit nach Beachtung, fordert mich heraus, das Vergangene zu ordnen, bevor es mich erstickt. Zwischen den abblätternden Wänden, den alten Büchern und dem Nikotin, das wie ein geheimer Filmgeruch durch die Räume kriecht, wird mir klar: Das Leben ist nichts als Schichten von Erinnerungen, und ich muss mich durch sie hindurchgraben, um wieder atmen zu können.
Doch selbst im Staub, zwischen Trauer und Ordnung, lauert das Komische, das Lebendige. Ein Handstand geht schief, Gelächter hallt durch die Räume, und ich erkenne: Auch der Tod erlaubt ein kleines Chaos, ein schräges Aufbegehren, einen Atemzug des Lebens zwischen den Zeilen des Vergangenen. Und in diesem Moment, zwischen Melancholie und Heiterkeit, beginnt die eigentliche Reise – eine Reise durch Häuser, Erinnerungen und die eigene, noch unvollständig erzählte Geschichte.