ambivalent

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rehlireh Avatar

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Als ich das Buch auspackte, war ich zunächst überrascht, wie dünn es tatsächlich ist. Es hat nicht die Dicke eines typischen Romans. Und während des Lesens und meiner eigenen Recherchen stellte ich fest, dass es auch keinem Roman gleicht, sondern eher einer erzählten Geschichtsbiografie der Autorin.

Nun gut, dachte ich mir, und begann die ersten Seiten zu lesen, was mir recht flüssig gelang, doch mit der Zeit immer schwerer fiel, weil ich immer mehr das Gefühl hatte, die Frau in dem Buch (oder auch die Autorin) wolle mit ihrem verstorbenen Mann „abrechnen“. Ich verstehe nicht so ganz den Hintergrund, warum man so etwas macht, aber jeder hat seine Gründe.

Aus Mangel an Sympathie (von meiner Seite aus gegenüber der Autorin) fiel es mir zunehmend schwer, das Buch weiterzulesen. Obwohl es so dünn ist, musste ich einige Seiten überspringen, da ich es sonst nicht bis zum Ende geschafft hätte.

Aus meiner Sicht gibt es durchaus lesenswertere Bücher.