Beeindruckende Erinnerungsarbeit als Entwirrung einer Liebe
Obwohl mich das Cover des Buches auf den ersten Blick nicht vollends überzeugt, hat mich der Titel angesprochen. Wie kann man Liebe ordnen? Geht das überhaupt? Ich war gespannt auf die Umsetzung des angekündigten Themas und wurde schnell überzeugt.
Nach dem Lesen der ersten Seiten habe ich mich schnell sehr wohlgefühlt im Schreib- und Erzählstil der Autorin: Mit einer unvergleichlichen, teils erschütternden, Tiefe und Ehrlichkeit, die sie durch den gewählten Ausdruck und ihre Wortwahl geltend macht, wurde ich schnell in den Bann ihrer Lebensgeschichte und verworrenen Beziehungen zu ihrem Mann, zu sich selbst, dem Frauenbild und auch ihrem Haus gezogen.
Besonders gefallen haben mir einerseits die Offenlegung und der Mut der Autorin, den sie mit der Veröffentlichung dieses außerordentlich persönlichen Werks beweist, andererseits der gelungene Balance-Akt zwischen ehrlichen Analysen ohne Schuldzuweisung. Auch der Symbolcharakter ihres Hauses, der sich durch das Buch zieht und entwickelt, hat mich angesprochen.
Ich hatte wirklich das Gefühl, dass das Buch eine Erinnerungs- und Lebensarbeit der Autorin ist, mit der sie sich (zurück) in ein lebenswerteres Leben arbeitet. Die Kraft, die das Schreiben für sie hat, wird an vielen Stellen deutlich.
Klare Empfehlung, wenn man sich von der geschriebenen Ehrlichkeit berühren und inspirieren lassen möchte.
Nach dem Lesen der ersten Seiten habe ich mich schnell sehr wohlgefühlt im Schreib- und Erzählstil der Autorin: Mit einer unvergleichlichen, teils erschütternden, Tiefe und Ehrlichkeit, die sie durch den gewählten Ausdruck und ihre Wortwahl geltend macht, wurde ich schnell in den Bann ihrer Lebensgeschichte und verworrenen Beziehungen zu ihrem Mann, zu sich selbst, dem Frauenbild und auch ihrem Haus gezogen.
Besonders gefallen haben mir einerseits die Offenlegung und der Mut der Autorin, den sie mit der Veröffentlichung dieses außerordentlich persönlichen Werks beweist, andererseits der gelungene Balance-Akt zwischen ehrlichen Analysen ohne Schuldzuweisung. Auch der Symbolcharakter ihres Hauses, der sich durch das Buch zieht und entwickelt, hat mich angesprochen.
Ich hatte wirklich das Gefühl, dass das Buch eine Erinnerungs- und Lebensarbeit der Autorin ist, mit der sie sich (zurück) in ein lebenswerteres Leben arbeitet. Die Kraft, die das Schreiben für sie hat, wird an vielen Stellen deutlich.
Klare Empfehlung, wenn man sich von der geschriebenen Ehrlichkeit berühren und inspirieren lassen möchte.