Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart
Das Cover hat mich angesprochen und der Titel neugierig gemacht auf das Buch.
Christien Brinkgreve fasst in "Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" ihre Gedanken zu ihrem Leben - so wie es war, aber auch so, wie es hätte sein können - zusammen. Sie schreibt über ihr Eheleben, das glücklich angefangen hat, aber schon bald eingefahren war, über ihren Ehemann, von dem sie sich nicht genug geliebt gefühlt hat und über ihre Karriere als Professorin. Dabei kombiniert sie ihre persönliche mit der soziologischen Perspektive, was das Buch für mich, wo ich ebenfalls Sozialwissenschaftlerin bin, besonders interessant gemacht hat.
"Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" ist ein Buch, das man nicht schnell nebenbei liest, sondern das man durcharbeitet. Die Schreibstil ist flüssig, die Autorin schreibt jedoch sehr anonym. So werden die Namen des verstorbenen Ehemanns und der Kinder nicht genannt. Das hat es mir beim Lesen schwer gemacht, konzentriert bei der Sache zu bleiben. Zudem kommen einige Wiederholungen vor. Daher mein Fazit: Ein interessanter Gedanke, ein Buch zu schreiben, um die eigene Vergangenheit und Gegenwart zu ordnen. In Ansätzen gelingt das der Autorin auch gut. Aber das Interesse beim Leser ebbt ab bei zu viel Anonymität und der ein oder anderen Wiederholung. Ich hätte mir noch mehr Nahbarkeit gewünscht.
Christien Brinkgreve fasst in "Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" ihre Gedanken zu ihrem Leben - so wie es war, aber auch so, wie es hätte sein können - zusammen. Sie schreibt über ihr Eheleben, das glücklich angefangen hat, aber schon bald eingefahren war, über ihren Ehemann, von dem sie sich nicht genug geliebt gefühlt hat und über ihre Karriere als Professorin. Dabei kombiniert sie ihre persönliche mit der soziologischen Perspektive, was das Buch für mich, wo ich ebenfalls Sozialwissenschaftlerin bin, besonders interessant gemacht hat.
"Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" ist ein Buch, das man nicht schnell nebenbei liest, sondern das man durcharbeitet. Die Schreibstil ist flüssig, die Autorin schreibt jedoch sehr anonym. So werden die Namen des verstorbenen Ehemanns und der Kinder nicht genannt. Das hat es mir beim Lesen schwer gemacht, konzentriert bei der Sache zu bleiben. Zudem kommen einige Wiederholungen vor. Daher mein Fazit: Ein interessanter Gedanke, ein Buch zu schreiben, um die eigene Vergangenheit und Gegenwart zu ordnen. In Ansätzen gelingt das der Autorin auch gut. Aber das Interesse beim Leser ebbt ab bei zu viel Anonymität und der ein oder anderen Wiederholung. Ich hätte mir noch mehr Nahbarkeit gewünscht.