Das Leben aufräumen

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langeweile Avatar

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Im vorliegenden autobiografischen Roman,unternimmt die Autorin nach dem Tod ihres Mannes den Versuch , gleichzeitig mit dem Aufräumen des gemeinsam bewohnten Hauses, auch ihr Leben neu zu ordnen.Sie erinnert sich an viele Details ihres Lebens ,schöne Zeiten,aber auch viele negative Erfahrungen,sogar Demütigungen.Die Erzählweise ist unaufgeregt,sprunghaft und unemotional,jedenfalls ist das mein Eindruck.Dadurch dass es weder Dialoge gab und die Personen alle namenlos blieben,stellte sich bei mir keine Nähe ein,ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen.Da es sich bei der Protagonistin um eine intelligente, gebildete Frau handelt, konnte ich ihr Verhalten,wie das Festhalten an der Beziehung nicht nachvollziehen.Bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit wiederholten sich Ihre Gedanken wie in einer Dauerschleife,was mich zunehmend langweilte.

So läßt mich das Buch, an welches ich mit großen Erwartungen herangegangen bin, leider sehr enttäuscht zurück.