Das Leben mit Abstand reflektiert
Themen wie Identität, Beziehungen, Herkunft, Verlust sprechen mich bei Büchern eigentlich immer sehr an. Olivia Wenzel hat eine besondere Stimme und einen eigenen Schreibstil. Genau das ist auch der Punkt, an dem ich hängen geblieben bin.
Der Roman springt zwischen Zeiten, Orten und Gedanken. Das kann spannend sein, wenn es gut gemacht ist, aber für mich wirkte es oft eher verloren als spannend. Ich hatte Mühe, eine echte Verbindung zur Erzählerin aufzubauen, weil vieles nur angerissen wird und emotional auf Distanz bleibt. Die Reflexionen sind klug ausgearbeitet, aber manchmal zu abstrakt, dass ich mich eher wie eine Beobachterin fühlte als wie jemand, der in eine Geschichte hineingezogen wird.
Sprachlich ist das Buch definitiv richtig gut, stellenweise sogar beeindruckend. Aber genau diese sprachliche Dichte führt auch dazu, dass es sich eher wie ein Essay liest und weniger wie ein Roman. Ein interessantes Buch, dass mich emotional dennoch leider kaum erreicht hat.
Der Roman springt zwischen Zeiten, Orten und Gedanken. Das kann spannend sein, wenn es gut gemacht ist, aber für mich wirkte es oft eher verloren als spannend. Ich hatte Mühe, eine echte Verbindung zur Erzählerin aufzubauen, weil vieles nur angerissen wird und emotional auf Distanz bleibt. Die Reflexionen sind klug ausgearbeitet, aber manchmal zu abstrakt, dass ich mich eher wie eine Beobachterin fühlte als wie jemand, der in eine Geschichte hineingezogen wird.
Sprachlich ist das Buch definitiv richtig gut, stellenweise sogar beeindruckend. Aber genau diese sprachliche Dichte führt auch dazu, dass es sich eher wie ein Essay liest und weniger wie ein Roman. Ein interessantes Buch, dass mich emotional dennoch leider kaum erreicht hat.