etwas langatmig

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momi20 Avatar

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Die Autorin schreibt über ihr eigenes Leben in leisen Tönen.

Nachdem A., ihr letzter Ehemann verstorben ist, räumt Christien das Haus auf und nimmt dabei vieles nochmals rückblickend unter die Lupe. Ihr Mann war schwermütig, vielleicht sogar depressiv wegen seiner Kindheit. Um damit gut klarzukommen, hat die Autorin immer wieder Rücksicht genommen und nicht klar ihre Wünsche zum Ausdruck gebracht. Da beide Hauptprotagonisten geschrieben haben, war das oft die einzige Ebene, auf der sie gut miteinander kommunizieren konnten.

Die Autorin hat sich oft in ihr zweites Haus zurückgezogen, in dem sie sich am wohlsten gefühlt hat und auch immer wieder diesen Abstand brauchte.

Ich konnte wenig Verständnis für diese Ehe aufbringen, da sie ihr ja anscheinend nicht guttat. Es wäre vielleicht besser gewesen, sich von dem Mann zu trennen, der doch sehr dominant war und sie war ja offensichtlich nicht glücklich in ihrem Leben.

Ich fand das Buch gerade in der ersten Hälfte sehr schleppend in der Erzählung. Zum Schluss hin, konnte ich einiges besser nachvollziehen, aber es war mehr die eigene Verarbeitung der Autorin selbst, zumindest habe ich das als Lesende so empfunden.

Fazit: Ich kann dieses Buch nur bedingt weiter empfehlen, da es mich nicht direkt angesprochen hat und ich auch die Handlungen der Autorin oft nicht nachvollziehen konnte.