Für mich leider ein unbefriedigender Versuch.
Ich möchte gleich vorne weg schicken: vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe dieses Buchs. Ich bin deutlich, deutlich jünger als die Autorin und wahrscheinlich kommt mir deshalb manches echt ein wenig aus der Welt gefallen vor. Allen voran der Aspekt, dass eine Frau, die sich auf einem eigentlich so hohen intellektuellen Level mit Beziehungen und (tradierten) Rollenbildern auseinandersetzt, sich doch wiederholt ihrem Ehemann so weit unterordnet.
Vom Grundgedanken gefiel mir die Idee ein Buch zu lesen, dass eine Balance zwischen autobiographischen Elementen, soziologischen Aspekten und eben einer Art Selbstreflexion der Autorin versucht. Auch die Covergestaltung empfinde ich als durchaus gelungen und zur Geschichte passend.
Aber leider ist diese analytische Haltung mit der an die Geschehnisse herangegangen wird an vielen Stellen eher Schwäche als Stärke der Geschichte. Diese konsequente Distanz und Nüchternheit mit der Brinkgreve ihre eigene Verletzlichkeit beschreibt, führt für mich an einigen Stellen zu einer fast schon emotionalen Kälte. Die Gedankengänge werden leider, selbst wenn sie an wiederholter Stelle leicht verändert auftreten, nur sehr lose aneinandergereiht, ebenso wie die soziologischen Beobachtungen auf die ich mich eigentlich gefreut hatte. Auch der Aspekt, dass es sich hier mehr oder weniger um ein autobiographisches Werk handelt, Brinkgreves Perspektive auf all die Ereignisse also stark von ihrem sozialen und kulturellen Umfeld geprägt ist, erschwert den Lesegenuss für mich leider. Denn durch die Tatsache, dass diese Umstände an keiner Stelle wirklich mal ernsthaft hinterfragt oder reflektiert werden, hab ich einfach das Gefühl, dass ich zu jung und zu sehr in einer aufgeklärten Welt aufgewachsen bin, um ihrer Geschichte wirklich nachfühlen zu können.
Fazit meinerseits: ich glaube, es ist eine Mischung von der Schreibstil und die Art zu erzählen sagen mir nicht zu und ich bin einfach zu weit von der beschriebenen Lebensrealität entfernt. Die Geschichte mag sicherlich ihre Liebhaber haben, die Grundidee ist ja auch gut, aber eben einfach nicht für mich.
Vom Grundgedanken gefiel mir die Idee ein Buch zu lesen, dass eine Balance zwischen autobiographischen Elementen, soziologischen Aspekten und eben einer Art Selbstreflexion der Autorin versucht. Auch die Covergestaltung empfinde ich als durchaus gelungen und zur Geschichte passend.
Aber leider ist diese analytische Haltung mit der an die Geschehnisse herangegangen wird an vielen Stellen eher Schwäche als Stärke der Geschichte. Diese konsequente Distanz und Nüchternheit mit der Brinkgreve ihre eigene Verletzlichkeit beschreibt, führt für mich an einigen Stellen zu einer fast schon emotionalen Kälte. Die Gedankengänge werden leider, selbst wenn sie an wiederholter Stelle leicht verändert auftreten, nur sehr lose aneinandergereiht, ebenso wie die soziologischen Beobachtungen auf die ich mich eigentlich gefreut hatte. Auch der Aspekt, dass es sich hier mehr oder weniger um ein autobiographisches Werk handelt, Brinkgreves Perspektive auf all die Ereignisse also stark von ihrem sozialen und kulturellen Umfeld geprägt ist, erschwert den Lesegenuss für mich leider. Denn durch die Tatsache, dass diese Umstände an keiner Stelle wirklich mal ernsthaft hinterfragt oder reflektiert werden, hab ich einfach das Gefühl, dass ich zu jung und zu sehr in einer aufgeklärten Welt aufgewachsen bin, um ihrer Geschichte wirklich nachfühlen zu können.
Fazit meinerseits: ich glaube, es ist eine Mischung von der Schreibstil und die Art zu erzählen sagen mir nicht zu und ich bin einfach zu weit von der beschriebenen Lebensrealität entfernt. Die Geschichte mag sicherlich ihre Liebhaber haben, die Grundidee ist ja auch gut, aber eben einfach nicht für mich.