Langatmig, distanziert und trotzdem persönlich
Die Autorin Christien Brinkgreve hat einen sehr persönlichen Roman geschrieben, nämlich eine Art Rückschau auf das Leben mit ihrem Mann und auf ihr Leben ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes. Sie beschreibt alles aus der Ich-Perspekive und trotz der dramatischen Ereignisse, bin ich emotional auf großer Distanz zu ihr und allen anderen Menschen, die im Roman auftauchen, da sie auf mich austauschbar wirken, weil sie weder namentlich genannt werden und die Autorin uns wenig über sie verrät. Am meisten verrät sie über ihren Mann, obwohl auch hier nur ein Anfangsbuchstabe das A genannt wird. Am meisten erfahre ich von Christien selber, die Professorin ist und in ihrem Job auch erfolgreich ist. Glücklich wirkt sie auf mich nie und dafür, dass zeitweise vier Kinder, zwei Töchter ihres Mannes und die zwei gemeinsamen Söhne , im Haus waren, wirkt es kalt und leer. Sichtbar verkommt es jedoch und zugestellt ist es mit Dingen, die ihr Mann gesammelt hat.
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin und auch mit dem Inhalt nicht klar. Das wenige, was sie erzählt, wiederholt sich und wirkt auf mich ermüdend.
Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin und auch mit dem Inhalt nicht klar. Das wenige, was sie erzählt, wiederholt sich und wirkt auf mich ermüdend.