Sehr persönlich
"Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" von Christien Brinkgreve ist ein autobiografisches Werk, in dem die Autorin sich mit Trauer um den verstorbenen Ehemann, aber auch um das gemeinsame Leben, welches oft nicht wirklich glücklich verlief, auseinandersetzt. Aus dem Blickwinkel eines frühen Feminismus hinterfragt die Autorin auch Rollenbilder in der Ehe und im Leben generell.
Nach der Leseprobe habe ich daher ein inspirierendes Werk erwartet. Gerade Erfahrungsberichte älterer Menschen empfinde ich häufig als lehrreich, und auch dieses Buch hat diese Erwartungen zunächst erfüllt.
Im weiteren Verlauf bekam ich allerdings immer mehr das Gefühl, dass Christien sich in ihren Gedanken und Gefühlen verstrickt, immer wieder um dieselben Themen kreist. Ich verstehe und respektiere, dass es sich bei diesem Buch sicherlich um eine emotional wichtige Abhandlung und um einen möglicherweise heilsamen Schreibprozess handelt, jedoch empfand ich als Leserin dadurch das Buch irgendwann als sehr zäh und auch chaotisch.
Nach der Leseprobe habe ich daher ein inspirierendes Werk erwartet. Gerade Erfahrungsberichte älterer Menschen empfinde ich häufig als lehrreich, und auch dieses Buch hat diese Erwartungen zunächst erfüllt.
Im weiteren Verlauf bekam ich allerdings immer mehr das Gefühl, dass Christien sich in ihren Gedanken und Gefühlen verstrickt, immer wieder um dieselben Themen kreist. Ich verstehe und respektiere, dass es sich bei diesem Buch sicherlich um eine emotional wichtige Abhandlung und um einen möglicherweise heilsamen Schreibprozess handelt, jedoch empfand ich als Leserin dadurch das Buch irgendwann als sehr zäh und auch chaotisch.