Soziologische Rückschau
Christien Brinkgreves 'Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen' beginnt mit einem sehr konkreten, beinahe alltäglichen Ausgangspunkt: Nach dem Tod ihres Mannes steht die Autorin und gleichzeiztig Erzählerin allein im gemeinsamen Haus und beginnt aufzuräumen. Doch das Sortieren von Dingen wird schnell zu einem inneren Prozess. Während sie Bücher, Papiere und Sammlungen durchgeht, kommen und gehen Erinnerungen – an die gemeinsame Vergangenheit, an Konflikte, an Nähe, aber auch an ein langsames Auseinanderdriften.
Das Haus selbst wird dabei zu einer Art Spiegel der Beziehung. Überall liegen Gegenstände, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben – ebenso wie unausgesprochene Gefühle, Enttäuschungen und Fragen. Schritt für Schritt blickt Brinkgreve auf ihr Leben zurück: auf ihre Ehe, ihre Rolle als Partnerin, Mutter und berufstätige Frau. Dabei wird deutlich, dass die Beziehung von Liebe geprägt war, gleichzeitig aber auch von Spannungen und Machtverhältnissen, die sich über die Jahre verstärkt haben.
Brinkgreve erzählt in kurzen, reflektierenden Kapiteln, die zwischen Gegenwart und Erinnerung wechseln. So entsteht weniger eine klassische Handlung als vielmehr ein Nachdenken über ein gemeinsames Leben: über Erwartungen an eine Ehe, über das Älterwerden und über die Frage, wie sehr man sich in einer Beziehung selbst verändern oder sogar verlieren kann. 'Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen' ist deshalb weniger dramatischer Roman, sondern ein ruhiger, kontemplativer und persönlicher Text. Brinkgreve versucht, die eigene Vergangenheit nachzuvollziehen und ihr einen Sinn zu geben – und sucht dabei auch nach einer neuen Orientierung für das Leben nach der langen gemeinsamen Zeit.
Das Haus selbst wird dabei zu einer Art Spiegel der Beziehung. Überall liegen Gegenstände, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben – ebenso wie unausgesprochene Gefühle, Enttäuschungen und Fragen. Schritt für Schritt blickt Brinkgreve auf ihr Leben zurück: auf ihre Ehe, ihre Rolle als Partnerin, Mutter und berufstätige Frau. Dabei wird deutlich, dass die Beziehung von Liebe geprägt war, gleichzeitig aber auch von Spannungen und Machtverhältnissen, die sich über die Jahre verstärkt haben.
Brinkgreve erzählt in kurzen, reflektierenden Kapiteln, die zwischen Gegenwart und Erinnerung wechseln. So entsteht weniger eine klassische Handlung als vielmehr ein Nachdenken über ein gemeinsames Leben: über Erwartungen an eine Ehe, über das Älterwerden und über die Frage, wie sehr man sich in einer Beziehung selbst verändern oder sogar verlieren kann. 'Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen' ist deshalb weniger dramatischer Roman, sondern ein ruhiger, kontemplativer und persönlicher Text. Brinkgreve versucht, die eigene Vergangenheit nachzuvollziehen und ihr einen Sinn zu geben – und sucht dabei auch nach einer neuen Orientierung für das Leben nach der langen gemeinsamen Zeit.