Ein stiller Beginn voller Tiefe
Die ersten 55 Seiten von „Ein weites Leben“ von M. L. Stedman haben auf mich einen ruhigen, aber sehr eindringlichen Eindruck gemacht. Die abgeschiedene Insel Janus Rock wird sehr bildhaft beschrieben und erzeugt eine Atmosphäre von Einsamkeit und Stille, die sich stark auf die Stimmung des Romans auswirkt.
Thomas Sherbourne wirkt als nachdenkliche und moralisch geprägte Figur, die noch unter den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs leidet. Seine Arbeit als Leuchtturmwärter erscheint wie ein Versuch, inneren Frieden zu finden. Isabel bildet mit ihrer Lebendigkeit einen starken Gegensatz zu ihm, zeigt aber zugleich eine große Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit. Ihre Beziehung entwickelt sich schnell, wirkt jedoch glaubwürdig.
Der ruhige, detailreiche Schreibstil lässt viel Raum für Gefühle und Stimmungen. Insgesamt machen die ersten Seiten neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte und lassen bereits erahnen, dass schwierige moralische Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen werden.
Thomas Sherbourne wirkt als nachdenkliche und moralisch geprägte Figur, die noch unter den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs leidet. Seine Arbeit als Leuchtturmwärter erscheint wie ein Versuch, inneren Frieden zu finden. Isabel bildet mit ihrer Lebendigkeit einen starken Gegensatz zu ihm, zeigt aber zugleich eine große Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit. Ihre Beziehung entwickelt sich schnell, wirkt jedoch glaubwürdig.
Der ruhige, detailreiche Schreibstil lässt viel Raum für Gefühle und Stimmungen. Insgesamt machen die ersten Seiten neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte und lassen bereits erahnen, dass schwierige moralische Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen werden.