Durchwachsen

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marzipanmädchens Avatar

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Nach 11 Jahren erscheint das zweite Buch der Autorin. Laut ihren Nachwort hat sie anscheinend ziemlich lang daran geschrieben. Nachdem ich ihr Erstlingswerk so geliebt habe,musste ich dieses Buch auch lesen.
Es liest sich wirklich gut aber die Inhaltsangabe auf der Rückseite verspricht mir etwas anderes.

Das Buch beginnt gleich mit dem Autounfall. Im Anschluss geht es erst einmal um die Tochter Rosie. Ihr Leben, ihre Vergangenheit und ihre Träume bevor wir dann Matts Geschichte im Krankenhaus weiterlesen. Und dann das Schicksal erneut zuschlägt.
Die Geschichte an sich ist schon interessant weil es sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und wir viel von dem sehr beschwerlichen leben in den 1950 und 1960 erfahren. Das fand ich wirklich spannend auch wie es ist so einsam zu leben.
Aber es waren mir auch einfach zu viele Personen und nebenstränge, die die Handlung immer wieder unterbrochen haben und teilweise nicht zwingend dazu beitrugen. Den brieffreund zum Beispiel hätte es nicht bedarf auch nicht unbedingt die Postfrau. Teilweise war es mir auch unnötig zu viel Gewalt.