Ein gewaltiges Schicksal im Herzen Australiens
Ich fand dieses Buch einfach grandios! M. L. Stedman, die bereits mit „Das Licht zwischen den Meeren“ einen Welterfolg feierte, hat hier ein neues Meisterwerk geschaffen, das mich tief berührt hat.
Die Geschichte spielt im rauen Westaustralien der 1950er Jahre. Alles beginnt mit einem schrecklichen, dramatischen Zufall gleich zu Anfang: Ein Lastwagenunfall reißt die Familie MacBride aus ihrem gewohnten Leben. Von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr, wie es war. Der Vater Phil und der älteste Sohn Warren sterben, und nur der junge Matthew überlebt mit schweren Verletzungen.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie die Autorin die Auswirkungen erzählt. Es geht nicht nur darum, wie die direkt betroffenen Familienmitglieder, wie die Mutter Lorna oder die Schwester Rose mit der Trauer umgehen. Das Buch geht darüber hinaus und zeigt, wie dieser eine Moment das ganze soziale Gefüge und die Seele der Menschen in der einsamen Steppe beeinflusst. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. M. L. Stedman beschreibt die Hitze, den roten Staub und die Härte des Lebens so lebendig, dass es mich schon nach den ersten Seiten vollkommen in den Bann gezogen hat. Ein weiteres Highlight sind die Figuren. Es gibt viele Charaktere, aber jeder einzelne von ihnen ist toll ausgearbeitet. Man fühlt mit Matthew, der sich mühsam zurück ins Leben kämpft, und mit den Frauen der Familie, die plötzlich allein für die riesige Farm verantwortlich sind.
„Ein weites Leben“ ist eine Geschichte voller Tragik, aber auch voller Lebenskraft. Wer Bücher mag, die ans Herz gehen und zeigen, wie Menschen nach großen Schicksalsschlägen weitermachen, wird dieses Buch lieben.
Die Geschichte spielt im rauen Westaustralien der 1950er Jahre. Alles beginnt mit einem schrecklichen, dramatischen Zufall gleich zu Anfang: Ein Lastwagenunfall reißt die Familie MacBride aus ihrem gewohnten Leben. Von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr, wie es war. Der Vater Phil und der älteste Sohn Warren sterben, und nur der junge Matthew überlebt mit schweren Verletzungen.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist, wie die Autorin die Auswirkungen erzählt. Es geht nicht nur darum, wie die direkt betroffenen Familienmitglieder, wie die Mutter Lorna oder die Schwester Rose mit der Trauer umgehen. Das Buch geht darüber hinaus und zeigt, wie dieser eine Moment das ganze soziale Gefüge und die Seele der Menschen in der einsamen Steppe beeinflusst. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. M. L. Stedman beschreibt die Hitze, den roten Staub und die Härte des Lebens so lebendig, dass es mich schon nach den ersten Seiten vollkommen in den Bann gezogen hat. Ein weiteres Highlight sind die Figuren. Es gibt viele Charaktere, aber jeder einzelne von ihnen ist toll ausgearbeitet. Man fühlt mit Matthew, der sich mühsam zurück ins Leben kämpft, und mit den Frauen der Familie, die plötzlich allein für die riesige Farm verantwortlich sind.
„Ein weites Leben“ ist eine Geschichte voller Tragik, aber auch voller Lebenskraft. Wer Bücher mag, die ans Herz gehen und zeigen, wie Menschen nach großen Schicksalsschlägen weitermachen, wird dieses Buch lieben.