Es hätte so gut werden können

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honeymilky Avatar

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Schon die ersten Seiten zogen mich in ihren Bann des Lebens auf einer abgelegenen australischen Schaffarm in den 1950er-Jahren. Auch dank der unglaublich lebendigen und eindringlichen Beschreibungen. Die Geschichte begann fesselnd und schilderte einige herzzerreißende Momente, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Bis ein wirklich düsteres, widerliches Geheimnis sehr früh im Buch enthüllt wird. Dieser Moment veränderte meine Wahrnehmung des gesamten Buches, und von da an wurde das Leseerlebnis für mich eher unangenehm als fesselnd. Es durchdringt die gesamte Geschichte. Alles dreht sich darum, und ich meine wirklich ALLES. Und, nun ja … es ist irgendwie beunruhigend. Aber schon die bloße Erwähnung dieses Geheimnisses würde spoilern.
Sagen wir mal so: Der Schreibstil ist gut genug, um trotzdem weiterzulesen, es sei denn, eigene Moralvorstellungen lassen es nicht zu.
Eine Triggerwarnung noch für alle, die empfindlich auf Tierquälerei reagieren.
Trotzdem war es nett, die MacBrides kennenzulernen, und eine literarische Reise nach Australien ist ja immer ganz schön.