Intensiv und sehr australisch
Wenn man dieses Buch aufschlägt ist man direkt mitten in Westaustralien, spürt die Weite, es ist heiß, staubig, karg, es gibt nur wenige Menschen und wenn, dann sind das skurrile Typen.
Da leben die MacBrides schon seit Generationen und betreiben Schafzucht. So eine Schaffarm erstreckt sich über Kilometer, ist weit ab von allem, das schweißt eine Familie zusammen.
Als der Vater und der ältere Sohn bei einem Autounfall sterben, sieht das Leben der Familie plötzlich ganz anders aus. Mit einem Schlag steht Lorna MacBride alleine da mit einer Tochter im Teenageralter, einem schwerverletzten Sohn und dann noch der Verantwortung für den Familienbetrieb. Eine Tragödie, die dann tatsächlich noch einen Schicksalsschlag obendrauf bekommt.
Das Buch ist sehr plastisch geschrieben, das Lesen ist intensiv, es ist, als wäre man dabei. Das Schicksal der Familie geht zu Herzen und erfordert Taschentücher. Noch einmal schlimmer wird es durch das schrecklich konservative Frauenbild der 1960er Jahre. Auch das erlebt man hier hautnah. Wer ist der Vater von Roses Kind? Ist es etwa unehelich? Schlimmer kann ein Skandal nicht sein. In der Poststation ihres Gatten schnüffelt Myrtle Eedle durch die Briefe. Der Kängurujäger Pete Peachy ist verdächtig reserviert. Das kann nichts Gutes bedeuten.
Dieses Buch schlägt man auf und taucht ab, ist live dabei von 1960 bis ins Jahr 2000 und erlebt mit, wie sich die Familie MacBride neu aufstellt. Es hat gelegentliche Längen, aber wenn man es beendet hat fühlt es sich an, wie aus dem Urlaub zurückkommen. Man war lange Zeit ganz wo anders und hat viel erlebt.
Da leben die MacBrides schon seit Generationen und betreiben Schafzucht. So eine Schaffarm erstreckt sich über Kilometer, ist weit ab von allem, das schweißt eine Familie zusammen.
Als der Vater und der ältere Sohn bei einem Autounfall sterben, sieht das Leben der Familie plötzlich ganz anders aus. Mit einem Schlag steht Lorna MacBride alleine da mit einer Tochter im Teenageralter, einem schwerverletzten Sohn und dann noch der Verantwortung für den Familienbetrieb. Eine Tragödie, die dann tatsächlich noch einen Schicksalsschlag obendrauf bekommt.
Das Buch ist sehr plastisch geschrieben, das Lesen ist intensiv, es ist, als wäre man dabei. Das Schicksal der Familie geht zu Herzen und erfordert Taschentücher. Noch einmal schlimmer wird es durch das schrecklich konservative Frauenbild der 1960er Jahre. Auch das erlebt man hier hautnah. Wer ist der Vater von Roses Kind? Ist es etwa unehelich? Schlimmer kann ein Skandal nicht sein. In der Poststation ihres Gatten schnüffelt Myrtle Eedle durch die Briefe. Der Kängurujäger Pete Peachy ist verdächtig reserviert. Das kann nichts Gutes bedeuten.
Dieses Buch schlägt man auf und taucht ab, ist live dabei von 1960 bis ins Jahr 2000 und erlebt mit, wie sich die Familie MacBride neu aufstellt. Es hat gelegentliche Längen, aber wenn man es beendet hat fühlt es sich an, wie aus dem Urlaub zurückkommen. Man war lange Zeit ganz wo anders und hat viel erlebt.