Tief bewegend, spannend, tiefgründig - das beste Buch seit langem
Ich bin angesichts der Dicke des Buches doch sehr respektvoll in die Geschichte gestartet und war sehr angenehm überrascht. Nein, ich war begeistert! Gefesselt von Anfang an und bis zum Schluss des Buches.
Die Handlung bzw. die unterschiedlichen Handlungsstränge sind gut geschildert und entwickelt. Der tragische Unfall fast sachlich, das Danach und Davor für mich gut nachfühlbar. Wir erfahren viel über das Leben auf der Farm, wie es in den 50er Jahren war, und viel über das nicht einfache Farming speziell in Australien. Mir haben auch die Landschaftsbeschreibungen durchweg sehr gut gefallen und mir permanent Bilder vor Augen geführt. Sie hatten teilweise etwas Poetisches.
Es geht nicht nur um sich häufende tragische Vorkommnisse innerhalb einer Familie, es geht um Recht und Gerechtigkeit ist, es geht um Geheimnisse und dass die Wahrheit nicht immer die beste Lösung ist, um Verantwortung, um Liebe, darum, was einem wichtig ist im Leben, wofür man kämpft und leidet und welche Last man mit sich trägt, um zu überleben und um andere zu schonen . Und worauf man bereit ist zu verzichten, um eine vergangene Schuld ein Stück wieder gut zu machen.
Ich finde alles sehr gut geschrieben, für mich auch in den tiefsten Empfindungen sehr glaubwürdig und mitreissend. Die sorgsam gehüteten Geheimnisse sind permanent von gewaltsamer Aufdeckung und Zerreissproben bedroht, und es ist von der Autorin genial gut gelöst, wie diese Bedrohlichkeit zwischen den Zeilen schlummert.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so mitgenommen hat im wahrsten Sinne des Wortes.
Für mich wurden viele der losen Fäden am Schluss gut zusammengeführt. Dass es nicht alle waren, ist für mich nicht schlimm. Vielleicht hatte die Autorin ursprünglich vorgehabt, diese Handlungsstränge weiter zu führen oder sie wollte sie bewusst offen lassen - es würde mich schon interessieren, wird aber wohl im Dunkel bleiben.
Es ist ein sehr versöhnliches Ende, alles in allem.
Und ich finde, es kommt sehr gut rüber, dass Recht nicht Gerechtigkeit ist. und dass es für manche menschlichen Konflikte keine klare saubere Lösung gibt. Dass man manchmal eine seelische Last ganz alleine tragen muss, um nicht noch mehr Schuld auf sich zu laden, nicht noch mehr Kummer zu verursachen. Sondern im Gegenteil, dass man besser versucht, das Geschehene “Schlechte” wieder gut zu machen.
Dieses Buch wirkt noch lange nach.
Die Handlung bzw. die unterschiedlichen Handlungsstränge sind gut geschildert und entwickelt. Der tragische Unfall fast sachlich, das Danach und Davor für mich gut nachfühlbar. Wir erfahren viel über das Leben auf der Farm, wie es in den 50er Jahren war, und viel über das nicht einfache Farming speziell in Australien. Mir haben auch die Landschaftsbeschreibungen durchweg sehr gut gefallen und mir permanent Bilder vor Augen geführt. Sie hatten teilweise etwas Poetisches.
Es geht nicht nur um sich häufende tragische Vorkommnisse innerhalb einer Familie, es geht um Recht und Gerechtigkeit ist, es geht um Geheimnisse und dass die Wahrheit nicht immer die beste Lösung ist, um Verantwortung, um Liebe, darum, was einem wichtig ist im Leben, wofür man kämpft und leidet und welche Last man mit sich trägt, um zu überleben und um andere zu schonen . Und worauf man bereit ist zu verzichten, um eine vergangene Schuld ein Stück wieder gut zu machen.
Ich finde alles sehr gut geschrieben, für mich auch in den tiefsten Empfindungen sehr glaubwürdig und mitreissend. Die sorgsam gehüteten Geheimnisse sind permanent von gewaltsamer Aufdeckung und Zerreissproben bedroht, und es ist von der Autorin genial gut gelöst, wie diese Bedrohlichkeit zwischen den Zeilen schlummert.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so mitgenommen hat im wahrsten Sinne des Wortes.
Für mich wurden viele der losen Fäden am Schluss gut zusammengeführt. Dass es nicht alle waren, ist für mich nicht schlimm. Vielleicht hatte die Autorin ursprünglich vorgehabt, diese Handlungsstränge weiter zu führen oder sie wollte sie bewusst offen lassen - es würde mich schon interessieren, wird aber wohl im Dunkel bleiben.
Es ist ein sehr versöhnliches Ende, alles in allem.
Und ich finde, es kommt sehr gut rüber, dass Recht nicht Gerechtigkeit ist. und dass es für manche menschlichen Konflikte keine klare saubere Lösung gibt. Dass man manchmal eine seelische Last ganz alleine tragen muss, um nicht noch mehr Schuld auf sich zu laden, nicht noch mehr Kummer zu verursachen. Sondern im Gegenteil, dass man besser versucht, das Geschehene “Schlechte” wieder gut zu machen.
Dieses Buch wirkt noch lange nach.