Tiefgründig, vielschichtig – ein wunderbar erzählter Familienroman
Eine Schaffarm in Australien, eine harmonische Familie mit einem guten Leben, bis in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit Vater Phil MacBride mit seinen beiden Söhnen Warren und Matthew verunglückt. Für Phil und Warren kommt jede Hilfe zu spät, doch Matthew überlebt schwerverletzt.
Mit diesem Unfall beginnt M.L. Stedman ihren fulminanten Roman, der sich über mehr als 40 Jahre erstreckt. Matts Mutter Lorna ist eine starke Frau. Trotz der schrecklichen Situation gelingt es ihr, die Farm mit Hilfe von Miles und ihren Arbeitern fortzuführen. Unterstützung bekommt sie auch von ihrer Tochter Rosie. Rosie ist von Kindheit an etwas eigenwillig und versteht es, die Dinge so hinzudrehen, dass es ihr zum Vorteil gereicht. Als etwas passiert, was nicht vorhersehbar war, steht nicht nur Rosie vor einer völlig neuen Situation. Eine Situation, die nicht nur für sie, sondern auch für Matt dauerhafte Folgen hat.
M.L. Stedman, übersetzt von Cornelius Hartz, schreibt einen gut lesbaren Stil mit vielen Twists und Wendungen, die das Lesen absolut spannend machen. Nicht nur die Familie MacBride ist authentisch und lebendig gezeichnet. Es gibt eine Reihe von Protagonisten, die die Familie von Beginn an begleiten, einige neue kommen hinzu, andere spielen nur für eine gewisse Zeit eine Rolle. Viele von ihnen haben Geheimnisse, z.B. Miles, aber auch Pete Peachy, ein Freund der Familie, oder die Frau des neuen Postmeisters, die ihren großen Kummer mit einem eher seltsam anmutenden Hobby (hier sehr passend) zu betäuben versucht. Ein Sergeant wägt sorgfältig ab, bevor er Entscheidungen trifft, während für seinen Nachfolger das Recht über allem steht.
Natürlich spielen auch die Veränderungen in Politik und Wirtschaft eine Rolle, die nicht spurlos an der Farm vorbeigehen. Die Suche nach Bodenschätzen und die schwankenden Preise für die Schafwolle haben Auswirkungen auf die Farm, die von Matt und seinem Neffen Andy Entscheidungen fordern.
Sehr bildhaft beschreibt M.L. Stedman auch die wunderbare Landschaft mit ihren Merkmalen und Spuren, die Menschen hinterlassen haben.
Fazit: ein einfühlsamer, vielschichtiger, tiefgründiger und spannender Roman
Mit diesem Unfall beginnt M.L. Stedman ihren fulminanten Roman, der sich über mehr als 40 Jahre erstreckt. Matts Mutter Lorna ist eine starke Frau. Trotz der schrecklichen Situation gelingt es ihr, die Farm mit Hilfe von Miles und ihren Arbeitern fortzuführen. Unterstützung bekommt sie auch von ihrer Tochter Rosie. Rosie ist von Kindheit an etwas eigenwillig und versteht es, die Dinge so hinzudrehen, dass es ihr zum Vorteil gereicht. Als etwas passiert, was nicht vorhersehbar war, steht nicht nur Rosie vor einer völlig neuen Situation. Eine Situation, die nicht nur für sie, sondern auch für Matt dauerhafte Folgen hat.
M.L. Stedman, übersetzt von Cornelius Hartz, schreibt einen gut lesbaren Stil mit vielen Twists und Wendungen, die das Lesen absolut spannend machen. Nicht nur die Familie MacBride ist authentisch und lebendig gezeichnet. Es gibt eine Reihe von Protagonisten, die die Familie von Beginn an begleiten, einige neue kommen hinzu, andere spielen nur für eine gewisse Zeit eine Rolle. Viele von ihnen haben Geheimnisse, z.B. Miles, aber auch Pete Peachy, ein Freund der Familie, oder die Frau des neuen Postmeisters, die ihren großen Kummer mit einem eher seltsam anmutenden Hobby (hier sehr passend) zu betäuben versucht. Ein Sergeant wägt sorgfältig ab, bevor er Entscheidungen trifft, während für seinen Nachfolger das Recht über allem steht.
Natürlich spielen auch die Veränderungen in Politik und Wirtschaft eine Rolle, die nicht spurlos an der Farm vorbeigehen. Die Suche nach Bodenschätzen und die schwankenden Preise für die Schafwolle haben Auswirkungen auf die Farm, die von Matt und seinem Neffen Andy Entscheidungen fordern.
Sehr bildhaft beschreibt M.L. Stedman auch die wunderbare Landschaft mit ihren Merkmalen und Spuren, die Menschen hinterlassen haben.
Fazit: ein einfühlsamer, vielschichtiger, tiefgründiger und spannender Roman